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Mittwoch, 3. Mai 2023

Kinderkleid
in grün
aus Mako-Satin

Achtung, dieser Eintrag enthält eine Art unaufgeforderter unbezahlze Werbung! Mehr zum Thema Werbung auf diesem Blog.

Beim Entwickeln von Stoffmustern lande ich ja immer wieder bei Bordüren und großflächigen Verläufen, so auch schon im Oktober 2011 als ich diese grüne Kreation bei stoff'n hochlud.

Motiv: "grasland_heiligerhain", ©Chri-stoff_Charming, www.stoffn.de

Bis ich etwas davon als Stoff bestellte, dauerte es noch bis August 2014.

Nahaufnahme Mako-Satin mit eigenem Muster und Futterstoff

Eigentlich wollte ich zwei Fatquater Jersey um mir ein ärmelloses Untershirt daraus zu machen, doch irgendwie hatte ich beim Bestellvorgang nicht richtig aufgepasst und habe dann 2 Fat Quater Mako-Satin erhalten. Auf dem Material ist dieses kleinteilige Muster (zur Nutzung auf Fat Quater hatte ich es um 90° gedreht und auf 50% verkleinert) zwar viel deutlicher, aber (obwohl ich damals noch ein bisschen dünner war) ist es nicht so dehnbar und ich hätte das Shirt nicht anziehen können. So blieb der, mich farblich begeisternde Stoff mit naiven Bäumen, Wegen und weißen Vögeln erstmal liegen und wurde nur gelegentlich aus der Box geholt und gestreichelt.

Doch diesen Winter endlich gab's eine gute Gelegenheit dies gehegte Schätzchen zu verarbeiten und zu verschenken. In Form eines Kleides.

Erstmal habe ich mit Stoffen aus dem Laden Teile für das Futter genäht und diese dann testweise auf den selbstdesignten Oberstoff gelegt.

Die Futterteile liegen übereinander auf dem Oberstoff

Als grobe Vorlage nahm ich ein Schürzenkleid aus "Klein & oho" von Emma Hardy einem Buch über das Nähen von Kinderkleidung (aus der Stadtbibliothek), wandelte es aber so ab, dass es Falten zur Aufnahme von Weite hat und weniger ausgestellt ist. Außerdem habe ich, um auf eine hintere Mittelnaht verzichten zu können, Träger zum öffnen eingebaut. Die ganzen Änderungen habe ich vorgenommen um den Stoff möglichst wenig ein- oder abschneiden zu müssen.

Oberstoff und Futter sind an Hals- und Armausschnitten verbunden

Beim zusammenfügen von Ober- und Futterstoff an Hals- und Armausschnitten habe ich Schleifenbänder, Befestigungslaschen und eine reflektierende Paspel eingearbeitet. Aus den Stoffresten vom Halsausschnitt habe ich dann noch Taschenbeutel für Seitennahttaschen zugeschnitten.

Taschenbeutel anbringen, Tascheeingriff mit Einlage stärken

Taschenbeutel vor dem Schließen der Seittennähte auseinanderbügeln

Für Seitennahttaschen kann man sich fast immer noch bis kurz vor dem Schließen der Seitennähte entscheiden. Die Absteppungen am Ende habe ich nicht sehr Knappkantig und mit einem Jeans-Garn gemacht.
Das Ergebnis hängend von Vorne, Hinten und Innen

Details: Ausschnittkanten & Verschluss, Saum & Seittennahttasche

Es hat richtig Spaß gemacht mal wieder ein Bekleidungsnähprojekt unter der Nadel zu haben und in der Karnevalszeit habe ich gleich 2 weitere Projekte genäht.

Das fertige Kleidchen mit Bordüre am unteren Rand




PS.: Jedesmal wenn ich beim Friday-Flowerday bei Astrid diese Bilder im Hintergrund sehe, muss ich an mein grünes Stoffmuster mit dem heiligen Hain und den weißen Vögeln denken.

Donnerstag, 12. März 2015

Das war ein schöner Mittwoch
& Freitag

Am Samstag ist Dressmakers-Ball und es gibt noch viel zu tun.
Das habe ich gestern an einem wunderbaren Ort gemacht und zwar in einer sozialen Einrichtung die jährlich ums Überleben kämpfen muss aber etwas ganz tolles anbietet und zwar kostenlose Näh- und Overlockmaschinennutzung inklusive Verbrauchsmaterial wie Garn, gesammelte Knöpfe und Reißverschlüsse für Alle die es bedürfen (also ich habe mein Material mitgebracht).
Und es gibt Unterstützung durch die Mitarbeiter, seit Kurzem ist auch eine gelernte Damenschneiderin dabei, wenn man einen Nähkusr besuchen möchte soll man aber lieber die ortsansessigen Schneider unterstützen und bezahlte Kurse besuchen.
Am letzten Freitag hatte ich mir das zusammen mit KleinCharming schonmal angesehen konnte da aber natürlich nicht nähen.
So bin ich dann am Mittwoch nochmal hin und habe mich gefreut in einer schönen hellen Umgebung mit Zuschneidetischen, Bügeleisen und vielen Maschinen (von denen einige leider momentan außer Betrieb sind), sowie netten Plaudereien schneller am neusten Stück arbeiten zu können als zu Hause. OK, an die elektrische Nähmaschine musste ich mich erstmal wieder gewöhnen in letzter Zeit wird bei mir nur noch die muskelbetriebene genutzt (KleinCharming fragte dann auch bei der Besichtigung:"Warum haben die Nähmaschinen kein Rad?!").
Auch die Unterstützung der Fachfrau war Hilfreich. Sie erinnerte mich daran, dass Abnäher an Kleidern lieber geschwungen genäht werden sollten (nicht so gerade wie in den meisten Schnitten eingezeichnet), schließlich sind Menschen nicht eckig. Und sie umkettelte mir meinen Fransengefärdeten Stoff direkt nach dem Zuschnitt der Ärmelchen (eine Overlock habe ich noch nie bedient, aber sonst stehen die Mitarbeiter nur beratend zur Seite, nähen muss man selbst).
IMG_5294

Aber halt - wieso Kleid? Ja, da ich für mich jetzt nur ein (Test-)Jackett habe (der Rest würde zu lange dauern wie Fräulein Beswingtes Allerlei aufzeigt), muss wenigstens Frau Charming auch etwas