Seit drei Wochen habe ich schon kein Posting mehr von mir gegeben.
Es kommt mir vor wie eine Ewigkeit.
Und doch habe ich ständig das Gefühl die Zeit sei zu knapp.
Ende Dezember bis Anfang Februar ist hier immer" heiße Phase" alle möglichen Abgaben, Entwürfe und Seminararbeiten wollen zu endegebracht werden, gleichzeitig ist die Winterzeit ja traditionell auch Krankheitszeit, das nervt.
Momentan geht es mir aber zum Glück (bis auf den normalen Wahnsinn) gut.
Natürlich mach ich in dieser Zeit keine großartigen kreativen Projekte in meiner Freizeit (welche Freizeit?).
Aber gestern am Abend war ich noch im IT-Zentrum um Pläne zu drucken und dort stand eine große Pappkiste mit der Aufschrift:"Zum Mitnehmen".
Darin befanden sich Bücher, mit schönem Einband während ich auf die Fertigstellung meiner Pläne wartete hab' ich mal reingeschaut; Nichts nach meinem Geschmack, hauptsächlich Kurzfassungen von Romanen aus den 60er, 70er und 80er Jahren.
Trotzdem habe ich mir ein schönes Buch ausgesucht und mitgenommen. "Mir Fällt schon was dafür ein", dachte ich und hatte wage Projektbilder von Frau
Augusthimmel und Frau
Kunstkleider im Kopf, die machen gerne mal Sachen mit Buchseiten.
Heute habe ich mir ein Paar Minuten gegönnt und mich überwunden (Bücherschändungen sind für mich nicht gerade alltäglich) drei Seiten aus dem grünen Buch mit goldener Prägung zu reißen und einfach draufloszufalten.
Entstanden ist eine Kranichfamilie.
Origami Tut mir gut die japanische Falttechnik wärmt mir die Finger (beim Arbeiten bekomme ich oft kalte Finger) und entspannt. Die Stoffquadrate im Bild sind eine Anspielung auf andere japanische Falterein die ich in letzter Zeit manchmal mache (damit habe ich mich heute aber nicht beschäftigt) und am 27.Januar bei den Stoffspielereien auf
Frau Machwerks Blog zeigen möchte (falls ich dazu komme ein Posting zu verfassen).
Hier noch zwei Nahaufnahmen der Kranichfamilie:
Zur Dekoration unseres Wohnzimmertischchens in Pink und Gelb hat mich übrigens ein
MMM Beitrag von
Frau Machtsachen inspiriert. Ich brauchte dringend Farben, das ständige Grau macht mich schon ganz trübsinnig.
Wenigstens schneit es nun und die dunklen Dächer die durch die dreckigen Fensterscheiben hineinschauen bekommen jetzt weiß leuchtende Decken auf's Haupt gesetzt.