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Dienstag, 7. Mai 2013

Blümchen-Monat-Mai-2013

Bai Frau Crafteln ist wieder Blümchenmonat. Es war nicht geplant, dass ich da mitmache, aber mir ist gerade so danach, weil ich vor ein paar Tagen zwei Stoffmuster mit Blumen entworfen habe.
Zuerst habe ich dieses Muster gebastelt:
 Anlass war der Hawaii-Wettbewerb auf stoff'n (tut mir Leid, wenn ich damit in letzter Zeit etwas nerve, aber das macht mir gerade Spaß). Meine Beiträge passen oft nicht 100%ig in's vorherrschende Geschmacksbild der Teilnehmer (ich bemühe mich häufig etwas für Erwachsene  oder gar Männer dabei zu haben(aber auch nichts zu gewöhnliches)), weshalb ich noch nie bei den ersten 3 Plätzen mitgemischt habe, aber ich glaube unter den top10 bin ich schon mal. Diesmal wollte ich eigentlich nichts einreichen, aber dann hatte ich diese Idee mal ein rein fotorealistisches Muster zu machen.
Ich bin (wie meistens) spielerisch rangegangen und war dann selbst etwas vom Ergebnis überrascht, ich würde sagen so ein Muster mit fotorealistischen Blumen ist genau das Richtige für den Digitaldruck (für etwas wie die Herzen neulich würde ja schon Kartoffeldruck reichen (und für andere einfache Muster gibt es zum Beispiel Siebdruck)).

Dann habe ich nachgedacht, was man damit so anfangen könnte;
Bademode, Wickelrock für den Strand, Seidentuch...

Jedenfalls nichts für mich, außer vielleicht ein Hawaiihemd.
Aber ich bin kein Hawaiihemdträger und mit diesen Blümchen würde ich mich (glaube ich) nicht raustrauen.
Ein anderes Motiv musste her und daraus würde ich mir dann ein langärmeliges Hemd zum Hochkrempeln machen (das ist alles nur Kopfkino ich werde mir kein Hawaiihemd nähen (zumindest nicht in absehbarer Zeit (vermutlich))).
Ich wollte den Hintergrund mit Meerwasser und Blättern behalten und habe mir ein anderes florales Objekt gesucht und zwar die Strelizie:
So eingearbeitet halte ich sie für zurückhaltender als die Hibiskusblüte und kann mir daraus schon eher Männerklamotten vorstellen.

Lustigerweise stolperte ich nun über dieses Bild
vom Blog fashionboxx (ich verlinke nur ungern dorthin weil es (auch im redaktionellen Teil (unter dem Deckmantel der Beratung)) fast nur Werbung ist)
Da hat es mich überrascht wie

Sonntag, 7. Oktober 2012

Taschen-Monat-September:
Meine Taschengedanken
und ein 3taschiges Shirt



Der Taschen-Monat-September ist ja zum Glück noch nicht vorbei (wie schön, dass Frau Crafteln sich da über die gängigen Datumskonventionen hinwegsetzt (was die Römer und irgendwelche Päpste können, können wir schon lange (schade, dass das in der Uni nicht so einfach geht:"Aber bei mir ist noch September!"))), denn nun im Oktober in der zweiten Septemberhälfte habe ich's doch tatsächlich geschafft mal ein Kleidungsstück für mich zu nähen und es hat Taschen.
Das ist natürlich kein Zufall, denn zu den Taschen wurde ich durch Meikes Mottomonat angeregt, welchen sie auf ihrem Blog crafteln ausrief.

Ein vor langem gekauftes (taschenloses) Langarmshirt, das ich gerne trug nun aber ein paar Löcher hat, wollt ich schon länger nachnähen. Das Material Lag schon im Schrank.
Als am Donnerstag Frau und Kind früh im Bett waren (weil krank) packte es mich: "Jetzt zerschneid ich schnell das alte Shirt und benutze es so als Schnitt" dachte ich. Nachdem ich das weinende Kind erneut in den Schlaf gekrault hatte war ich nicht mehr ganz so motiviert übermütig und trennte nur ganz ordentlich den kaputten Ärmel raus (wobei mir gleich auffiel, dass er erst an den Armausschnitt gefügt und dann gleichzeitig mit der Seitennaht (also in einem Rutsch) zusammengenäht wurde) den restlichen Schnitt nahm ich mit der längeren Methode ab und machte nur den Ausschnitt etwas größer um ein Hemd darunter tragen zu können.

Nun zu den Taschen:

Auch ich finde Taschen in Kleidung wie Frau Crafteln nützlich und sinnvoll.
Zum Händereinstecken finde ich sie nur an Jacken wirklich wichtig, die man ja eher trägt wenn es kalt ist.
Taschen die ausschließlich der Zier dienen sind nicht so meins (warum müssen z.B. Babyhosen Taschen(womöglich noch mit knöpfen) haben) da könnte man auch irgendwelche Applikationen oder Stickerein anbringen oder Stoffmuster und -strukturen nutzen.

Wozu  ich Taschen brauche
Kleidung mit Taschen brauche ich im Alltag zum Beispiel wenn ich zu Hause bin um Schlüssel für Wohnung, Waschmaschinenraum und Dachboden unterzubringen während ich einen Wäschekorb trage.
Oder in der Unibibliothek, dort hinein darf man keine Jacken und Taschen mitnehmen, braucht aber die Bibliothekskarte (Nutzerausweis) und eventuell noch seine mobile Festplatte, Block und Schreibkram. Für das ganze Zeug kann man einen Korb ausleihen, aber die Festplatte lasse ich ungern offen rumliegen und die Karte fällt da leicht durch. Also brauche ich dafür Taschen an einem anderen Kleidungsstück als der Jacke (und auch die Hose fällt weg, denn ich möchte nicht auf der Festplatte sitzen(ist ohnehin zu groß) und Karten in der Tasche stören beim Sitzen).
Oder wenn ich KleinCharming zur Krippe bringe (und abhole) muss irgendwo die QuietscheEnte hin und der Autoschlüssel und vielleicht noch Strümpfe und Extrakleidung u.s.w..
Oder,
Oder,
Oder...

Wie Taschen für mich Sein sollen
Die Ausführung der Taschen hängt davon ab was rein soll und wie es zum jeweiligen Kleidungsstück passt, aber generell bin ich kein großer Fan von Kleidungstaschen mit Verschlussklappe. Das Zeug sollte schnell, ohne Blockade und möglichst einhändig wegzupacken respektive herauszuholen sein.
Bei Taschen ohne Verschluss neigen Schlüssel und Mobiltelefone aber gern dazu (vorzugsweise bei Sitzen in Bus und Bahn) ihren Platz zu verlassen und zu verschwinden. Deshalb werde ich (falls ich mal eine Hose mit Taschen machen sollte) darauf achten, dass dieTaschenöffnungen nicht (wie so oft) an der Seite liegen sondern nach oben zeigen (ich glaube ich mag Hüftsatteltaschen).


Welche Nachteile können Taschen haben?
Taschen an Kleidung können Auftragen. Das stört mich nicht sonderlich (nur wenn manche Herren ständig ein dickes Portemonnaie in der "Backentasche" tragen kann das ziemlich unansehnlich sein(es ist aber auch unfair, dass Männer keine Handtaschen tragen dürfen(weshalb ich mich über diese Schikane hinwegsetze(mit grobem Stoff oder rustikalem Leder geht das durchaus)))) aber man Kann den Effekt ja trotzdem gering halten oder ausnutzen indem man den Taschenbeutel aus dünnem Material macht oder an einer Stelle unterbringt wo man Dünner ist es aber nicht auffällt oder sogar an einer Stelle wo man sowiso schon etwas fülliger ist um beispielsweise  eine Taille zu generieren.
Zu viele Taschen können unübersichtlich sein so dass man ständig etwas sucht.
Dinge die in Taschen vergessen werden können die Wäsche oder sogar die Waschmaschine beschädigen, da fällt mir ein Beispiel ein, wo eine (waschmaschinensichere) Verschlussklappe doch sinnvoll sein könnte: Eine kleine Tasche für den Einkaufswageneuro an jedem Kleidungsstück wär doch super(und bei knapper Kasse geht man einfach an den Kleiderschrank)

Das habe ich ausprobiert
Bis jetzt hatte ich noch keine Kleidungsstücke mit Taschen genäht (einmal habe ich bei einer Handtasche eine Paspeltasche eingearbeitet) deswegen wollte ich an diesem Stück gleich mehrere ausprobieren.
Nach meinen ersten Überlegungen, wozu ich Taschen brauche entschied ich mich für Drei Taschen.


Links eine Seitennahttasche die ich noch aus dem Gedächtnis machen konnte weil es vor ein paar Tagen auf irgend einem Nähblog gezeigt wurde (für den Schnitt orientierte ich mich

Montag, 20. August 2012

Streifen II

Streifenspiele

Nachdem mich sewing galaxy in den Kommentaren zum letzten Streifenposting  (zum Streifenmonat bei Meike von crafteln) auf die grobe Unvollständigkeit meiner Gedanken zu Streifen hinwies, hier nochmal eine kleine Erweiterung.
Ich erhebe weiterhin keinen Anspruch auf Vollständigkeit denn es gibt ja unendlich viele Kombinationsvarianten für Streifen, und ich bin auch nicht auf die Breite und Länge der Streifen eingegangen obwohl diese garantiert eine nicht unwesentliche Rolle spielen.

Bei den ersten beiden Behauptungen bin ich mir ganz sicher (schaut selbst)

Streifenvergleichen_Breiter
Senkrechte Streifen können (entgegen allgemeiner Behauptung) eine Flächebreiter wirken lasen.
Streifenvergleichen_Hoeher
Querstreifen können (entgegen allgemeiner Behauptung) auch strecken.

Bei Schrägstreifen in einer Richtung bin ich mir nicht so sicher irgendwie sheinen sie jedesmal wenn ich sie ansehe das Gegenteil von dem zu tun was ich vorher dachte.

Streifenvergleichen_SchraegNegativ
Von der Logik der vorigen Beispiele müsste es bei Schrägstreifen etwa so sein wie hier angedeutet.
und bei diesen "negativen"(in europäischer Leserichtung abwärts) scheint es auch zu funktionieren.
Streifenvergleichen_SchraegPositiv
Aber bei diesen "positiven"Streifen (in Leserichtung aufwärts) will sich bei mir
nicht der gegnteilige Eindruck einstellen. Komisch.

Bei den folgenden beiden einfachen Kombinationen von Schrägstreifen bin ich mir aber über den entstehenden Eindruck wieder recht sicher.

Streifenvergleichen_Implod
Die Anordnung von Streifen um die Mitte herum  lässt (von mir unerwartet) die Fläche optisch schrumpfen
Streifenvergleichen_Explod
Die Anordnung von Streifen zur Mitte hin  lässt (nach vorigenem Versuch zu erwarten) die Fläche sich optisch ausdehnen.

Intuitiv hätte ich es anders herum erwartet, aber es ist eindeutig (oder seht ihr das anders?).
Hier hab ich nochmal den gleichen Effekt genutzt (und assoziative Piktogramme hinzugefügt).

schraegrstreifenImplo


schraegrstreifenExplo

Die Linien sind komplett gerade, die Biegungen sind optische Täuschung.

Das war's für Heute, viel Spaß.

Sonntag, 12. August 2012

Streifen


Beim Streifenmonat Juli/August von Frau Meike Crafteln hab ich irgendwie nicht mitgemacht.Dabei wär das doch auch ein Thema für mich gewesen,denn während Blumen in der Herrengarderobe vielleicht auf Hawaiihemden oder für Mutige als Ansteckblume vorkommen 
(oder für ganz Mutige als Gesichtsbeklebung(entdeckt beim Bildblog JAK&JIL))
gehören Streifen schon eher in diesen Bereich. Uni und andere (kleinere) Projekte hielten mich davon ab ein eigenes Streifenobjekt zu nähen aber nebenher habe ich mir doch Gedanken dazu gemacht.

Zum einen möchte ich darauf hinweisen, dass Streifen oft das Gegenteil von dem bewirken was man ihnen nachsagt. Dazu habe ich mal 2 Beispielbilder gemacht:
QuerstreifenWirkenErhoehend
Die Querstreifen lassen diese Fläche höher wirken
(nicht  - wie sonst behauptet - breiter)