Die Vase von der letzten Woche ist noch da, hier aber erstmal, was an
diesem Freitag auf dem Esstisch stand.
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Lisianthus und Johanniskraut in einer Wasserflasche
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Der Zweig aus dem Garten und die Heidelbeerzweige sind noch von der vorletzten
Woche. In die große Vase vom Schweden mit dem alten Grünwerk habe ich eine
kleine Wasserflasche (die ist von Colani designt und ich habe sie mal als
Jugendlicher in einem Restaurant mitgenommen (nachdem sie ausgetrunken und
bzahlt wurde)) mit den frischen Blumen gestellt.
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| Freitagsblumen |
Auf dem letzten Bild der Collage (unten rechts) ist im Hintergrund am Boden die
übliche Unordnung zu sehen (links Webstuhl, rechts Bastelzeug) und auf dem
Tisch, das was von den Blumen des vergangenen Freitags übrig ist. Hier nochmal
aus der Nähe:
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Forsythie, Ranunkel & Basilikum
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Die lachsrosa Lisianthus sind weg, die Forsythien und orangen Ranunkeln haben
Gesellschaft von verketteten Origamikranichen bekommen. Da musste ich nur etwa
30 Jahre lang Kraniche falten um erst jetzt, in der letzten Woche, auf der
Suche nach einem bestimmten Bild mit tanzenden Japaner_innen auf ein Buch von
1797 mit dem Titel "Tausend Kraniche und wie man sie faltet" zu stoßen.
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Tausend Kraniche und wie man sie faltet
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In dem Buch (gefunden
hier beim MET in Newyork) wird gezeigt wie man verkettete
Kraniche faltet, was ich natürlich gleich ausprobieren musste. Es
funktioniert.
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Kranichketten in Forsythienzweigen
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Wenn dieses Wissen schon so lange existiert frage ich mich, warum hat mir das
noch keiner gezeigt? Warum wird in keinem der Origamibücher, in die ich in
Buchhandlungen und Bastelläden gerne schaue darauf hingewiesen? Ich finde alle Interressierten dürfen das wissen.
Eigentlich wollte ich gern etwas zur Frage: "Wie steht Ihr zu Farbtrends?" schreiben, denn diese Frage stellte Helga von Holunderbluetchen an diesem Flower-Friday wo dieser Artikel zusammen mit vielen anderen Blumenbeiträgen verlinkt ist, aber es ist schon mitten in der Nacht zu Montag. Ich muss jetzt schlafen.
Möge es eine gute Woche werden.