Sonntag, 30. Dezember 2012

Weihnachtskleidungs-Sew-Along
Teil 6(bei mir Teil 3 oder so):
"Weihnachts"hose in Aktion

Herr Charming meldet sich kurz aus der Versenkung zurück.

Also die Hose ist nun (nach Weihnachten) noch fertig geworden.
Sie könnte als 'Weihnachtshose' bezeichnet werden weil an Ihr auch an Heiligabend und am 2. Feiertag genäht wurde.
Aber eigentlich ist es nun eine Silvesterhose (ob wir feiern ist noch ungewiss (irgendwer von uns ist zum Jahreswechsel immer krank))

Hier mal ein paar flüchtige Bilder - mit Weihnachtsbaum weil die Fragestellung bei Frau dickespaulinchen welche das Weihnachtskleidungs-Sew-Along so lieb organisierte so lautet:  

Weihnachtskleid-Sew-Along Teil 6: Weihnachtskleider in Aktion
Finale der Herzen, für alle die es nicht bis zum 23. geschafft haben. / Ich im Weihnachtskleid mit Baum.


IMG_8816HoseFrontal

IMG_8811HoseVonLinks

IMG_8812HoseVonHinten

IMG_8815HoseInAktionVonRechts

Man sieht, sie sitzt immer noch nicht wirklich gut, aber irgendwann verließ mich die Geduld und ich musste sie einfach zusammennähen (die Knöpfe ändere ich wahrscheinlich nochmal(den großen etwas nach links und den kleinen Druckknopf innen lieber als Haken und Öse) aber der Rest bleibt nun wohl so).
Auch die Karos passen nach diversen Passformverbesseränderungen nicht mehr.
Besonders stört mich die hintere Mittelnaht die habe ich ganz zum Schluss (als das Bündchen schon dran war) nochmal getrennt und knappkantig zusammen genäht da ist dann so ein Fältchen entstanden hm.

Sie saß mir dann doch zu sehr "auf Hüfte", weshalb ich mich entschloss ein breiteres Formbündchen (anstelle eines normalen 2,5cm Bunds) zu basteln.
Zu Weihnachten bekam ich diese tollen Hosenträger, darum habe ich auch auf Gürtelschlaufen verzichtet.

Ich bedanke mich bei Sewing galaxie für die Tipps und Links in den Kommentaren zum letzten Hosenbeitrag.
dies war meine erste und bestimmt nicht meine letzte Selbstgenähte Hose (gekaufte Hosen sitzen auch nicht unbedingt besser und das Kaufen macht auch nicht sonderlich Spaß (ansonsten kann man mit mir gut shopen)).

Alle weiteren nähenden Menschen die am Finale der Herzen beim Weihnachts-sew-along 2012 teilnehmen findet ihr an diesem Treffpunkt.

Vorläufige Bilanz und Fragen:
Mein erstes Knopfloch (hurra!)
Mein erster Hosenreißverschluss mit Untertritt (mach ich nächstes Mal nach einer anderen Anleitung)
Mein erstes Formbündchen (kann man gebrauchen geht aber noch viel besser)
Mein erstes Hosenfutter (verbesserungsbedürftig)
Meine erste richtige Hose (war doch gar nicht so schlimm ;-))
Warum bestehen Hosen nicht aus mehr Teilen? (um die Passform anzupassen)
Warum haben hosen nicht mehr Abnäher?
Wann habe ich das nächste mal Zeit eine Hose zu nähen?

Jetzt verschwinde ich erstmal wider in der Versenkung und wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr .

Dienstag, 11. Dezember 2012

Es ist Zeit schreiend im Kreis zu laufen
diese Woche kein sew-along

Momentan bin ich bei zwei Uniprojekten in der grünen Phase "all the work while crying"
Dabei hatte ich die "F*ck off-Phase" ausgelassen und gleich mit "Panic" angefangen(Originalgrafik von toothpastefordinner.com).
Deshalb gibt es diese Woche natürlich nichts vom Weinachtskleidungs-sew-along sondern nur einen Aufgekratzten Ohrwurm;
"...Zu nah, zu fern, zu - in mir drin - zu um mich rum, zu wenig Uhrzeigersinn..."



"Zeichne ein historisches Schlossgebäude, verwende neues CAD, beginne mit einer Diagonale. Du hast noch einen Tag Zeit. Arbeite Sauber!"

Wintersemester finde ich immer besonders anstrengend, die ganze Dunkelheit und Energiesparbeleuchtung...


Donnerstag, 6. Dezember 2012

Weihnachtskleidungs-Sew-Along 2012 -2-
gut sitzen ist was anderes

Wirklich Zeit zum Nähen ist gerade Mangelwahre, aber wenigstens habe ich überhaupt mit der Hose weiter gemacht.
Habe den Schnitt also nach dem Plattbügeln der Originalteile auf Papier übertragen und da diese eigentlich (durch Einlaufen ) zu klein sind überall etwas zugegeben. Dabei hätte ich trotzdem den Verlauf der Originalnähte mit einzeichnen sollen.

IMG_8503_KarierteWollstoffDer Stoff stand ja schon fest.
Nach Anhalten und  Ausprobieren habe ich beschlossen (damit es nur nicht zu einfach wird *mit den Augen roll*) den Karostoff schräg zu verarbeiten.
Der eine Grund dafür war, dass der Fall mir - für mich - nicht so gut gefiel (für Frau Charming währe der gerade Fall (erinnerte mich sofort an eine Marlene-Hose) gut gewesen), der andere Grund war das sehr altmodische Aussehen (normaler weise ist 'altmodisch' bei mir nicht negativ besetzt, aber mir fällt gerade kein besseres Wort ein)

Also habe ich die Schnitteile auf den Stoff aufgelegt und geschaut, wie es am besten an den Seitennähten passen wird. Die Karos sind nicht genau symmetrisch sondern etwas länglich ich habe die Eckpunkte des Schnitts auf Kreuzungspunkte der Karos (an die Strichrichtung denkend) ausgerichtet und dann die Karos des ersten angezeichneten Schnittteils auf das Papier übertragen. Anschließend das Papierschnittteil genau spiegelverkehrt auf den Stoff gelegt die Ecken ausgerichtet und genau an die angezeichneten Karos angepasst. Das habe ich dann mit allen doppelten Teilen gemacht und besonders bei der äußeren Beinnaht(Seitennaht (wo ja zwei unterschiedliche Teile aufeinandertreffen)) darauf geachtet dass die Karos zumindest halbwegs passen.

Dann hatte ich Angst zuzuschneiden. Nachdem ich extra große Nahtzugaben angezeichnet hatte (das war nicht so schlau) konnte ich mich überwinden.
Die zugeschnittenen Teile habe

Montag, 26. November 2012

Weihnachtskleidungs-Sew-Along 2012 -1-

Ja, also, tatsächlich, ich versuch's mal mit dem  Weihnachtskleidungs Sew-Along 2012.
Mir gefällt die lose Zeitplanung und offene Thematik die das Dicke Paulinchen (Katharina(sewing addicted)) für das diesjährige Weihnachts-sew-along angedacht hat.
Danke dafür!


Danke auch an Julia (SewingGalaxy) für die Anregungen und Inspirationen (habe mich gefreut).

Bei 'Weihnachtskleid' dachte ich sofort an den Schnitt Chloe von Victory Patterns, welchen ich für Frau Charming schon nähen möchte seit ich ein wunderschönes Beispiel auf Nettes Blog sah.

Habe den Schnitt gekauft, aber nach dem Ausdrucken und (nervigen) Zusammenkleben haben sich bei mir Hemmungen eingeschlichen. Ich schrecke etwas vor der englischsprachigen Anleitung mit entsprechenden Maßangaben (ich kann zwar rechnen, aber muss ja nicht sein ;-) ) sowie den enthaltenen Nahtzugaben zurück, und die Stoffwahl aus dem Lager muss auch noch geschehen.

Ich mach jetzt erstmal was anderes, und zwar (Julia jetzt kommts's) eine Weihnachts-Hose.
Das wird sicher nicht perfekt(denn ich bin alles andere als ein Meister im Nähfach), aber ich brauche jetzt mal neue Beinkleider, den Stoff habe ich auch da(sogar schon vorgewaschen).
IMG_8503_KarierteWollstoff
Der (karierte!) Stoff für die Weihnachtshose besteht hauptsächlich aus Wolle gemischt mit etwas "Plastik"
Zu Weihnachten würde ich die Hose (wenn sie nicht zu schlimm aussieht) gerne anziehen. Bin gespannt.

Der lockere Ablaufplan kommt mir sehr entgegen, denn

Mittwoch, 14. November 2012

MMM - Spontanes Mitmachen

Es ist Me-Made-Mittwoch.
Etwas Neues gibt es eigentlich nicht zu Zeigen. Seit zwei, drei Wochen arbeite ich quasi 20 Stunden am Tag um verschiedene parallel laufende Lehrveranstaltungen zu bewältigen. Hatte quasi jede Woche ein Referat eine kleine Präsentation und eine Exkursion.
Heute stand eine ChefKo an, das heißt Chefkorrektur und bedeutet Beamerpräsentation des Erarbeiteten mit Anwesenheit und Kritik der Professorin(sonst sind nur die Assistenten bei "Korrekturen"/Besprechungen anwesend).

Wenigstens stand ich diesmal nicht allein da, weil es 2erTeams bei diesem Städtebauentwurf gibt. Heute morgen musste ich ganz schnell los. Wir haben bis zum Letzten an unseren Plänen gearbeitet (und es lag definitiv nicht daran, dass wir Zeit vertrödelt hätten, sondern an den anderen zeitaufwändigen Seminaren die wir belegt haben) und dann mussten sie ja auch noch gedruckt werden.

Wir waren nicht so ganz zufrieden mit unseren momentanen Ergebnissen, da wir mehr Analysen, Ideen und Referenzen hatten als wir in der knappen Zeit dokumentieren konnten, aber die Kritik fiel besser aus als erwartet.Es stellte sich heraus, dass wir uns keinen Stress mit dem Plotten (Pläne drucken) hätten machen müssen weil nur die Präsi angeschaut wurde, aber was solls.
Nun bin ich erstmal erleichtert(Endlich mal kurz durchatmen)
Hab gleich mal den PC angeschmissen und geschaut, was die Blogosphäre so macht und las Frau Craftelns provozierendes: "...(und Männer?)..." gelesen.

und wie der Zufall so will Habe ich heute wieder mein 3taschenshirt an.
Das Gesamtpaket sieht dem von meiner letzten MMM-Teilnahme sehr ähnlich, aber die Hose besteht aus feinerem Stoff und das Hemd unter dem Shirt hat eine leuchtendes Blau (wenn ich mich schon selbst nicht leuchtend fühle kann ich wenigstens etwas Farbe tragen(und immerhin hatten wir trotz Unzufriedenheit etwas zu zeigen sonst hätte ich grau getragen)).

diese schwarzen Lackslipper
trage ich nur wenn ich schnell los muss
(oder zum Wäscheaufhängen)
Heute mal mit Helm, Laptop
und dem zum Schutz
in den Strumpf gesteckten Hosenbein


Auf den ersten beiden Bildern zeige ich wieder meine Draußenklamotten (da sieht man nichts selbstgemachtes da das Shirt unter der grauen Winterjacke versteckt ist).
Die Fotos sind natürlich etwas gestellt denn heute morgen hatte ich dazu nicht den Nerv (habe nicht mal an MMM und Ähnliches gedacht) aber es handelt sich um das originale Outfit.

Nun Noch ein Bild vom  eigentlichen MM-Teil (welches ich wie gesagt letztens schon vorstellte):

Shirt in Petrol und Dunkelblau, darunter leuchtend blaues  Hemd, dazu eine feine Hose in braungrau
Es ist übrigens auf einer Berlinexkursion  einem Mitstudenten positiv aufgefallen, er fragte wo ich das tolle Shirt her hätte (könnt Ihr Euch vorstellen wie stolz ich war(ich wurde vorher noch nie(vor allem nicht positiv)auf meine Kleidung angesprochen)) später meinte er ich könnte es in schwarz und grau an Dänischen Architekturschulen verkaufen (ich fühlte mich gebauchpinselt).

Noch eine kleine Nahaufnahme und ab zur nächsten Vorlesung.
Weitere selbsgemachtestragende Menschen gibt es wie immer beim MMM-Blog (Danke an das Team)

Donnerstag, 1. November 2012

Mal so zwischendurch - Häkelquadrate

Das hab' ich ja noch gar nicht gezeigt:

GrannyDeckchen01_Blumen
Die ersten Schritte zu einer gehäkelten Decke sind gegangen

Ehrlich gesagt war ich mir auch nicht ganz sicher ob ich es zeigen soll.
Dieses kitschige Zeug war mir erst etwas peinlich, aber nun ist mir die entstehende Decke aus Grannysquares doch irgendwie ans Herz gewachsen.

Irgendwann habe ich einfach angefangen (vermutlich nach einem Besuch bei meiner Großmutter (die zwei solcher Decken(in schlichter Ausführung) im Gästezimmer hat)) drauflos zu häkeln.
Grannysquares sind eine gute Sache wenn man den Drang hat zwischendurch oder nebenbei etwas zu produzieren. Man kann die Arbeit daran jederzeit unterbrechen(zum Beispiel weil das Kind von einer Steckdose, oder vom Rand eines Gewässers weggeholt werden muss), und weil sie klein sind ist es auch nicht so schlimm wenn mal etwas schief geht(zum Beispiel weil man sich abgelenkterweise verzählt). Aus dem Selben Grund sind sie gut mitnehmbar (zum Beispiel unterm Kinderwagen) und ich muss mich nicht sonderlich darauf konzentrieren (wie zum Beispiel beim Lesen).
Mit anderen Worten sie sind die perfekte Nebentätigkeit beim Aufskindaufpassen oder Tatortgucken.

Nun ist Kleincharming in die Krippe gekommen und ich nutze die Kindfreie Zeit lieber um mich mit der (vorher sträflich vernachlässigten) Unibewältigung auseinanderzusetzen, deshalb liegt das Projekt Deckeweitermachen erstmal brach.
Aber weil ich es nun gerade mal in einem Kommentar bei Steffi Nähfiddeley erwähnte, möchte ich es hier nicht unterschlagen (außerdem mache ich natürlich auch gerade keine anderen Craftelprojekte die ich zeigen könnte) Hier noch die Anfänge eines zweiten Teilquadrats es soll aus 1em großen, 5 mittleren und 7 kleinen Quadraten bestehen und das grobe Thema 'Wasser' haben.

Eckige Spirale (Mittelgroß)

Nautilus (Mittelgroß)

Teichrose (Klein)

Strudel (Mittelgroß)
Achtzähliger Lotos (Groß(so groß wie das mittlere beim ersten Teilquadrat))
Einige Muster wirken erst ab einer gewissen Größe, für andere braucht man wenig Platz, ich häkele nach Gefühl (Mit Garn aus 50%Wolle & 50%Acryl (Nadelstärke 3,5-4,5)) und versuche die Größe dann so anzupassen dass ich zusammengesetzt eine (halbwegs) rechteckige Decke bekomme.

Mal sehen, was das noch wird.

EDIT:
Ich hab mal ein paar Anleitungen rausgesucht an welche ich mich zwar nicht genau gehalten habe die aber Zeigen wie solche gehäkelten Grannysquares (Auch als Amerikanisches Patchwork bezeichnet) entstehen.

1.Erstmal die Grundtechniken erlernen kann man in einem tollen Videohäkelkurs von Nadelspiel (Luft- & Festemaschen, halbe, ganze und doppelte Stäbchen sowie weitere Techniken werden dort in einzelnen aufeinander aufbauenden Videos erklärt)

2.Die Grundform des Grannysquares wird in einer Anleitung von Raumseelig (welche ich auf der Anleitungsseite von crafteln entdeckte) ganz wunderbar beschrieben.

3.Eine elegantere Ecklösung wenn man mit der selben Farbe weiterhäkelt findet man in diesem Video von Tejido Perú (angeregt von diesem Video habe ich die "Schneeflocke" im großen Quadrat im ersten Teilstück gemacht (wenn man etwas Spanisch kann ist das von vorteil)).

4.Wie man eine Spirale häkelt zeigt dieses Video von Nadelspiel (ich habe nicht nach diesem Video gearbeitet (sondern nach Gefühl) aber es zeigt sehr gut das Prinzip(und währe wahrscheinlich einfacher gewesen)(die haben überhaupt gute Videoanleitungen))

5.Das eine Kleeblatt habe ich direkt nach einer Anleitung von Nadelspiel gearbeitet.

6.Auch das Wellenmuster findet man bei Nadelspiel.

7.Es gibt verschiedene Methoden Blumen einzuarbeiten ich häkele sie nie nach einer bestimmten Anleitung sondern fertige erst eine Blüte die Blütenblätter verbinde ich dann durch Luftmaschenbögen entweder zwischen den Blättern oder an deren Spitze und versuche dann die Zwischenräume mit einer durch 4 teilbaren Anzahl von Stäbchenmaschen zu füllen(bei einer fünfzähligen Blume mache ich also in jeden Bogen oder Zwischenraum 4 Stäbchen, dann habe ich insgesamt 20(in der nächsten Runde kann man dann anfangen Ecken zu häkeln (im Beispiel nach jeder 5. Stäbchenmasche)und bekommt so ein Quadrat)).
In diesem Beschreibungsvideo für eine irische Rose von (wem wohl?) Nadelspiel werden gleich zwei Varianten von Blütenblättern gezeigt.


8.Eigentlich kann man alle Häkelmuster (sieh z.B 1.)auch als Granny-Square arbeiten wenn man die Eckbildung (siehe z.B. 2.&3.) raushat.

EDIT2:
Nun habe ich(mit Gerlindes Hilfe) durch's Strickcafe-Blog auch noch eine Anleitung für Decken aus unterschiedlich großen Quadraten gefunden, das ist also auch nicht neu



Dienstag, 23. Oktober 2012

Hach Ja,

Diese fröhlichen Japaner habe ich auf den BilderBlogs Jak & JIL (nur Querformat) und TOMMY TON (nur Hochformat) gefunden.
Es handelt sich wohl um eine Aktion in Tokyo bei welcher sich viele Begeisterte treffen um in altmodischer Kleidung (das ist absolut nicht negativ besetzt) Fahrrad zu fahren.
Habe ich nicht mal irgendwo von einem ähnlich sympathischen Ereignis in Berlin oder Hamburg gehört?

Da verfliegt ja fast die
herbstliche Melancholie und nur die schönen ("weltwirtschaftskriesenartigen")Ohrwürmer bleiben.

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"Let's have an other cup of coffee" aus 1932 original von Spitalnymit Helen Rowland and The Eton Boys
"I'm just an old-fashioned girl" aus 1957  von Eartha Kitt &
"(I can't believe I'm not a) millionair" aus 2008 von den Puppini Sisters

Mittwoch, 17. Oktober 2012

MMM Mein erstes Mal beim Me-Made-Mittwoch

Heut ist es soweit ich trau' mich zur allmittwöchlichen Versammlung der selbstgemachttragenden Menschen, dem Me-Made-Mittwoch. Besonders freue ich mich, dass er heute von Frau Crafteln angeführt wird,denn durch ihr Blog bin ich zuerst auf diese (ursprünglich von Cat-und-Kascha initiierte) Veranstaltung aufmerksam geworden.
Es geht darum Selbstgemachte (Erwachsenen-)Kleidung im Alltag zu tragen.
Gerade ist das Semester wieder losgegangen, darum gehe ich Heute zu mehreren Einführungsveranstaltungen und werde wenig Zeit haben, deshalb habe ich diesen Artikel bereits gestern (ein Teil des Textes) und letzte Woche (3 Fotos) am Dienstag vorbereitet. Heute musste ich nur noch aktuellere Fotos vom Gesamtoutfit hinzufügen. Nun hoffe ich, dass alles den Regeln entspricht (bitte informiert mich falls nicht, dann kann ich's korrigieren) und bin (zum Abend hin) gespannt auf die vielen Beiträge der anderen.
Heute beim aus dem Haus gehen

Heute beim aus dem Haus gehen
Jetzt ist zum Shirt noch der memade Schal
dazugekommen es ist doch recht kühl























Ich trage Heute :
Ein Hemd (gekauft(industriell)),
darüber ein Langarmshirt mit 3 Taschen (Selbstgemacht)
und eine Hose aus festem Stoff (gekauft(industriell)).
Und natürlich Strümpfe und Unterwäsche (gekauft(industriell)).

Wenn ich draußen bin trage ich zusätzlich noch
eine gestreifte Strickjacke (geschenkt(industriell))
mit einem Cord-Jackett ("geerbt(das nennt man jetzt vintage)"(industriell)) darüber.
Dazu eine Schiebermütze (gekauft (Handarbeit aus Berlin)) in Fischgrätenmuster,
je nach Temperatur Armstulpen (gekauft(Handarbeit aus Weimar))
oder Fingerlose Handschuhe (geschenkt(Handarbeit von Oma))
und Kunstlederschuhe (gekauft(industriell)).
Als Accessoirs noch eine Umhängetasche (Gekauft(Handarbeit aus einem Gefängnis))die groß genug für A4-Mappe, Wasserflasche und Schreibzeug ist
und ein Schal (Selbstgemacht).

Wenn ich die Aufzählung so ansehe wird mir nochmal bewusst, wieviele Textilerzeugnisse ich so täglich durchs Leben trage (und dass die meisten konventionell industriell erzeugt sind).
Außerdem sieht es aus als ob ich viel Braun trüge aber das sind jeweils nur kleine oder verdeckte Teile, oder (im Fall der Hose) weit vom Gesicht entfernte.
Eigentlich dominieren vom Eindruck her Petrol und Dunkelblau das sind die Farben des Jacketts (welches  mein Vater schon vor meiner Geburt trug) und meines selbstgenähten Shirts, dessen Taschen ich schon im Rahmen des Taschen-Monats-September vorgestellt habe und dessen Kantenabschlüsse (Saum, Ärmel,und Ausschnitt) letzte Woche im Beitrag zum Nähfragezeichen gezeigt wurden.
Das Shirt ist hauptsächlich aus Sweatshirtstoff in Petrol gemacht mit Details (Taschen und Ausschnitteinfasstreifen) aus dunkelblauem Jersey. Den Grundschnitt habe ich von einem kaputten (gekauften) Jerseyshirt übernommen. Dabei habe ich den Ausschnitt etwas größer gemacht, aber auf den Fotos sehe ich, dass es etwas zu viel ist, es sieht so aus als gehöre zu dem Outfit eine Krawatte oder Ähnliches.
Außerdem fällt mir mal wieder auf das es kein genau passendes Hemd (in meiner Preisklasse) für mich zu Kaufen gibt - da man nur den Kragen sieht wirkt es als sei mir das Hemd zu klein, es klafft am Hals total auf (eigentlich sollte wenn der oberste Knopf geschlossen ist noch ein Finger hinein passen) da die Größe nach Halsumfang definiert wird hieße das es ist mir zu klein. Aber in Wirklichkeit ist nur mein Hals zu dick es nur am Hals zu eng, der Rest passt. Irgendwann (in ferner Zukunft) bin ich vielleicht so weit hier mal ein selbstgemachtes passendes Hemd zu zeigen (oder ich kann es mir vorher leisten eins anfertigen zu lassen ;-)(Wunschträume))

Die folgenden 3 Fotos sind schon am letzten Dienstag (da hatte ich das Outfit (mit einem anderen Hemd) schonmal an) vor dem Waschmaschinenkämmerlein im Treppenhaus entstanden, aber man erkennt ganz gut das eigentliche Me-Made-Teil; mein 3taschiges Langarmshirt. Oder ist es eher ein Pullover? der Praxistest hat gezeigt, dass der Baumwoll-Sweatshirtstoff wärmer als gedacht ist, deshalb trug  ich darunter ein kurzärmeliges Sommerhemd (heut ist es mir kühl genug für ein langärmeliges).
Auf dem zweiten Bild

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Kantenabschlüsse bei Jersey und Sweatshirtstoff
eine Nähfragezeichenantwort


https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiHINIkmK8fNzBm6hsTcBdgBBEwZ5nq4YrB9zD3y4JYP3xmPLvNd1RtJ9Vtj4gtExIAHPAeY4h20ArPGBwyFpCwDgzjx8xAwG4chFD-RLlW-e6hjrUgX4nsYl7LQtE_Hacw3VHxFuUjRDk/s1600/Naeh-Fragezeichen.jpgDas dieswöchige Nähfragezeichen auf crafteln.de fragt nach Kantenabschlüssen bei Jersey. Kantenabschlüsse, also Säume, Ausschnitte und so weiter währen eigentlich fast schon ein Thema für einen Motto-Monat. Und sogar beschränkt auf Stretchstoffe ist es selbst für mich (der noch nicht so wahnsinnig viel damit (überhaupt mit Kleidung) gearbeitet hat) schon ein mit verschiedenen Techniken bearbeiteter Bereich, also anscheinend ein vielschichtiges Thema.



Gleich vorweg: ich habe keine Over- geschweige denn Coverlockmaschine und mache alles mit einer alten Singer oder Veritas deshalb gibt es bei mir nur Gerade- oder Zickzackstiche (dafür aber in Länge und Breite stufenlos verstellbar(das ist Gold wert)) und als Erweiterung Doppelnadeln (zur Singer gab es mal einen Biesensatz der es erlaubte zwei Einzelnadeln zu einer doppelten zu verbinden(den ich aber leider nirgends auftreiben kann)).
Manche modernere Nähmaschinen haben einen elastischen Geradstich (hab ich bei Schwiegermutter Charming gesehen) der aber beim Nähen ewig dauert weil jeder Stich drei Mal vor und drei Mal zurück geht.

Bündchen können bei Jersey und Sweatshirt gut aus dem selben oder einem dünneren Stoff gemacht werden (ich bin an mir selbst(und auch oft bei anderen) nicht so ein Fan von dicken, breiten Bündchen).

IMG_7317_Shirt_Halsauschnitt_SchmalesJersybuendchen
Jerseybündchen mit einer schmalen Doppelnadel
(leider nicht ganz gerade) angenäht und anschließend
innen knappkantig zurückgeschnitten

Sie können - wie bei meinem neuen Shirt mit den drei Taschen - in einer akzentuierenden Farbe oder aus genau dem gleichen Stoff entstehen, bei Letzterem fällt es vor allem bei dünneren Stoffen kaum auf, dass es sich um Bündchen handelt.
{EDIT: Eigentlich handelt es sich ja auch nicht um ein Bündchen sondern einen Einfassstreifen, die mag ich wesentlich lieber als Bündchen)
Überhaupt keine  sichtbare Naht am Ausschnitt hat man, wenn man einen Beleg macht. Dabei finde ich es sinnvoll den Beleg so groß zu machen, dass er in angrenzenden Nähten mitgefasst werden kann (dadurch hat man dann aber manchmal große Bereich des Kleidungsstücks (vorzugsweise auf der Front) doppellagig)

IMG_7308_Oberteil_Halsauschnitt_BelegAusGleichemMaterial_Elegant
Halsausschnitt mit Beleg (Jersey)
IMG_7310_Oberteil_Halsauschnitt_BelegAusGleichemMaterial_Elegant
Halsausschnitt mit Beleg (Jersey)

Bei Oberteilen mit einer Quernaht auf Brusthöhe oder kurz darunter (z.B. Empirekleider) ist das aber vertretbar (finde ich) und diese Art Kragen finde ich übrigens recht elegant. Dazu wird das Vorderteil sozusagen Doppelt zugeschnitten, dann rechts auf rechts nur entlang des Ausschnitts mit einem Geradstich (also Doppelnadel oder (aber nur bei großen Ausschnitten die sich beim anziehen nicht viel dehnen müssen)ganz schmaler, kurzer Zickzackstich) zusammengenäht und anschließend

Sonntag, 7. Oktober 2012

Taschen-Monat-September:
Meine Taschengedanken
und ein 3taschiges Shirt



Der Taschen-Monat-September ist ja zum Glück noch nicht vorbei (wie schön, dass Frau Crafteln sich da über die gängigen Datumskonventionen hinwegsetzt (was die Römer und irgendwelche Päpste können, können wir schon lange (schade, dass das in der Uni nicht so einfach geht:"Aber bei mir ist noch September!"))), denn nun im Oktober in der zweiten Septemberhälfte habe ich's doch tatsächlich geschafft mal ein Kleidungsstück für mich zu nähen und es hat Taschen.
Das ist natürlich kein Zufall, denn zu den Taschen wurde ich durch Meikes Mottomonat angeregt, welchen sie auf ihrem Blog crafteln ausrief.

Ein vor langem gekauftes (taschenloses) Langarmshirt, das ich gerne trug nun aber ein paar Löcher hat, wollt ich schon länger nachnähen. Das Material Lag schon im Schrank.
Als am Donnerstag Frau und Kind früh im Bett waren (weil krank) packte es mich: "Jetzt zerschneid ich schnell das alte Shirt und benutze es so als Schnitt" dachte ich. Nachdem ich das weinende Kind erneut in den Schlaf gekrault hatte war ich nicht mehr ganz so motiviert übermütig und trennte nur ganz ordentlich den kaputten Ärmel raus (wobei mir gleich auffiel, dass er erst an den Armausschnitt gefügt und dann gleichzeitig mit der Seitennaht (also in einem Rutsch) zusammengenäht wurde) den restlichen Schnitt nahm ich mit der längeren Methode ab und machte nur den Ausschnitt etwas größer um ein Hemd darunter tragen zu können.

Nun zu den Taschen:

Auch ich finde Taschen in Kleidung wie Frau Crafteln nützlich und sinnvoll.
Zum Händereinstecken finde ich sie nur an Jacken wirklich wichtig, die man ja eher trägt wenn es kalt ist.
Taschen die ausschließlich der Zier dienen sind nicht so meins (warum müssen z.B. Babyhosen Taschen(womöglich noch mit knöpfen) haben) da könnte man auch irgendwelche Applikationen oder Stickerein anbringen oder Stoffmuster und -strukturen nutzen.

Wozu  ich Taschen brauche
Kleidung mit Taschen brauche ich im Alltag zum Beispiel wenn ich zu Hause bin um Schlüssel für Wohnung, Waschmaschinenraum und Dachboden unterzubringen während ich einen Wäschekorb trage.
Oder in der Unibibliothek, dort hinein darf man keine Jacken und Taschen mitnehmen, braucht aber die Bibliothekskarte (Nutzerausweis) und eventuell noch seine mobile Festplatte, Block und Schreibkram. Für das ganze Zeug kann man einen Korb ausleihen, aber die Festplatte lasse ich ungern offen rumliegen und die Karte fällt da leicht durch. Also brauche ich dafür Taschen an einem anderen Kleidungsstück als der Jacke (und auch die Hose fällt weg, denn ich möchte nicht auf der Festplatte sitzen(ist ohnehin zu groß) und Karten in der Tasche stören beim Sitzen).
Oder wenn ich KleinCharming zur Krippe bringe (und abhole) muss irgendwo die QuietscheEnte hin und der Autoschlüssel und vielleicht noch Strümpfe und Extrakleidung u.s.w..
Oder,
Oder,
Oder...

Wie Taschen für mich Sein sollen
Die Ausführung der Taschen hängt davon ab was rein soll und wie es zum jeweiligen Kleidungsstück passt, aber generell bin ich kein großer Fan von Kleidungstaschen mit Verschlussklappe. Das Zeug sollte schnell, ohne Blockade und möglichst einhändig wegzupacken respektive herauszuholen sein.
Bei Taschen ohne Verschluss neigen Schlüssel und Mobiltelefone aber gern dazu (vorzugsweise bei Sitzen in Bus und Bahn) ihren Platz zu verlassen und zu verschwinden. Deshalb werde ich (falls ich mal eine Hose mit Taschen machen sollte) darauf achten, dass dieTaschenöffnungen nicht (wie so oft) an der Seite liegen sondern nach oben zeigen (ich glaube ich mag Hüftsatteltaschen).


Welche Nachteile können Taschen haben?
Taschen an Kleidung können Auftragen. Das stört mich nicht sonderlich (nur wenn manche Herren ständig ein dickes Portemonnaie in der "Backentasche" tragen kann das ziemlich unansehnlich sein(es ist aber auch unfair, dass Männer keine Handtaschen tragen dürfen(weshalb ich mich über diese Schikane hinwegsetze(mit grobem Stoff oder rustikalem Leder geht das durchaus)))) aber man Kann den Effekt ja trotzdem gering halten oder ausnutzen indem man den Taschenbeutel aus dünnem Material macht oder an einer Stelle unterbringt wo man Dünner ist es aber nicht auffällt oder sogar an einer Stelle wo man sowiso schon etwas fülliger ist um beispielsweise  eine Taille zu generieren.
Zu viele Taschen können unübersichtlich sein so dass man ständig etwas sucht.
Dinge die in Taschen vergessen werden können die Wäsche oder sogar die Waschmaschine beschädigen, da fällt mir ein Beispiel ein, wo eine (waschmaschinensichere) Verschlussklappe doch sinnvoll sein könnte: Eine kleine Tasche für den Einkaufswageneuro an jedem Kleidungsstück wär doch super(und bei knapper Kasse geht man einfach an den Kleiderschrank)

Das habe ich ausprobiert
Bis jetzt hatte ich noch keine Kleidungsstücke mit Taschen genäht (einmal habe ich bei einer Handtasche eine Paspeltasche eingearbeitet) deswegen wollte ich an diesem Stück gleich mehrere ausprobieren.
Nach meinen ersten Überlegungen, wozu ich Taschen brauche entschied ich mich für Drei Taschen.


Links eine Seitennahttasche die ich noch aus dem Gedächtnis machen konnte weil es vor ein paar Tagen auf irgend einem Nähblog gezeigt wurde (für den Schnitt orientierte ich mich

Montag, 1. Oktober 2012

Stoffmanipulation(en) für den September2012

Im September war es ja etwas stiller in meinem Blog, hatte genug anderes um die Ohren.

Aber manchmal habe ich mir doch etwas Zeit abgezwackt.
Direkt nach der letzten Stoffmanipulation bei Suschna (wo ich Versuche von Stickerei auf zartem Stoff zeigte) war ich sehr inspiriert von einem Kissen welches Augusthimmel bei einer (allerdings schon älteren) Stoffmanipulationsrunde mit uns teilte.

Das Prinzip habe ich gleich in groß an Nesselstoff ausprobiert, ohne zu messen und ohne zu nähen einfach mit Nadeln gesteckt. Heraus kam etwas, das mich stark an die Wellen im Sand erinnert welchen man im Urlaub manchmal begegnet und die Suschna als Struktur so mag.

IMG_7076

Dann habe ich das mit den Falten nochmal in etwas ordentlicher versucht. Dazu habe ich parallele Linien in logarithmischen Abständen ausgedruckt (eine einfache Tabelle in EXEL als logarithmisches Diagramm ausgeben) und die Abstände dann immer drei Mal hintereinander auf Stoff übertragen (1Mal für den Abstand und 2 Mal für die Seiten der Falte). So bekommt man

Mittwoch, 19. September 2012

Neue Woche - Neue Vorhänge

Am Donnerstag und Freitag habe ich in der Mittagspause jeweils ein paar Streifen Zusammengenäht um dann am Freitagabend die neuen Vorhänge für's Kinderzimmer fertig zu machen (also rings rum säumen und oben Schlaufen drannähen).
IMG_7140_Vorhang
Die fertigen Vorhänge am Freitagabend
Nachdem ich an das sonntägliche Kirchenfest erinnert wurde, brauchte ich noch schnell etwas Nützliches zum Schätzetauschen. Beim Schätzetauschen bringt jeder eine nützliche Kleinigkeit mit, stellt sie in ein Regal (oder auf einen Tisch) und darf sich am Ende einen anderen Gegenstand aussuchen.
"Ein Fingernadelkissen könnte ich wirklich gut gebrauchen das wäre nützlich, vielleicht geht es anderen ja auch so", dachte ich mir und beschloss eins zu nähen. Nachdem ich den Ring für das Nadelkissen gehäkelt hatte (damit er dehnbar ist) habe ich einfach freestyle weitergehäkelt (satt zu nähen) und dabei ein Pappplättchen und etwas Filzwolle eingearbeitet. Das Ergebnis Funktioniert.
IMG_7129_Handnadelkissen
Ein Fingernadelkissen
Beim Nähen mit der Maschine ist so ein Kissen an der linken Hand echt praktisch um die Stecknadeln schnell loszuwerden.

Mittwoch, 12. September 2012

Ästhetische Chirurgie an Streifenstoffen
und feministisches Liedgut aus den
1920er & 30er Jahren

Das könnte ein langer Artikel werden und ich weiß noch nicht ob ich ihn veröffentliche.
Möglicher Weise wird ein Thema angeschnitten, welches mir schon lange auf den Nägeln brennt, aber ich habe keine Energie für politische oder ethische Diskussionen, und auch nicht genug Grundwissen um angemessen auf - eventuelle ausführliche und hintergründige - Anmerkungen zu meinen (vielleicht naiven und oberflächlichen) Gedanken zu reagieren.
Mittlerweile ist Mittwoch und das Posting avanciert zu einer Art Wochenrückblick.

Also erstmal zur Sreifenchirurgie (das ist nicht das heiße Eisen) in einem älteren Posting über Streifen schrieb ich ja, dass mir für's Kinderzimmer eine recht konkrete Vorstellung von Streifenvorhängen vorschwebte.
Schnell war klar, dass ich mir momentan nicht leisten möchte diese bei stoff'n drucken zu lassen und nach einigem Umsehen (auch bei Bettzeug(es ist verblüffend wie viel Stoff für wie wenig Geld da teilweise zu haben ist)) war klar, das nichts meinen Vorstellungen nahe genug kommt um es so zu nehmen wie es ist.
Eine Freundin des Hauses machte mich darauf aufmerksam, dass ein großes schwedisches Möbelhaus gerade sein Stoffangebot vergünstigt hat und ich es doch wenigstens mal anschauen könnte.
Da wir ohnehin noch ein paar Dinge gebrauchen konnten machte ich mich am Samstag dorthin auf dem Weg (wenn man ein kleines Kind hat ist man früh genug wach um nicht in den größten Trubel zu geraten).
Während der Fahrt hörte ich im Rahmen einer Radiosendung über Altersdemens ein Lied, dass mir ein Tränchen in's Knopfloch zauberte:
                                  
Es erinnert mich an meine Urgroßeltern. Ist das Melancholie? Irgendwie bin ich mir sicher, dass

Samstag, 8. September 2012

Nackenkissen mit Hotelverschluss (Variante1)

Momentan habe ich wenig Zeit für craftelige Projekte, aber ich kann ja mal über ein älteres Nähwerk berichten.

IMG_6521Kissen
Kissen Variante1(Vorn) & Variante2(Hinten)


Auf die beiden Nackenkissen mit Hotelverschluss welche ich für die beiden Nachbarinnen von oben aus selbstentworfenem Stoff gemacht hatte war ich ja nur ganz kurz eingegangen.
Jetzt liefere ich eine genauere Beschreibung (bestimmt gibt es schon viele Anleitungen für solche Kissen im Netz aber das ist mein Blog, da mach' ich worauf ich Lust habe).
Da Kombinationen von unterschiedlichen Stoffqualitäten in Kissen (und anderen Raumausstatterischen Objekten) mir sehr gefallen, ließ ich meine Tandemmuster bei stoff'n auf groben Polsterstoff und feinen Baumwollsatin drucken um diese zusammenzufügen. Nache wenigen Wochen kam dann die sehnlich erwartete Lieferung und ich konnte loslegen.

Dienstag, 28. August 2012

Stoffmanipulation - Freistickerei und Inversapplikation

Viel mach ich nicht in letzter Zeit, aber ich versuche jetzt mal an der Auguststoffmanipulation von Suschna teilzunehmen.
Dazu habe ich mein Glückskleeexperiment fortgesetzt.

Stoffmanipulation Freistickerei und Inversapplikation

Also platzierte ich wieder einen (dunkelgrünen) Seidenchiffon auf einem (apfelgrünen) Organza, nähte 2 Kanten mit Rollsaum zusammen und krempelte den so entstandenen Schlauch um. Nun hatte ich einen Art Schal mit offenen Enden an diesen  beginne ich  mit dem Sticken (natürlich spanne ich das Gewebe vorher in einen Stickrahmen (dabei aufpassen, dass es nicht beschädigt wird)). Beim Sticken mit der Nähmaschine versenke ich den Transporteur und darf dann nicht vergessen den Presshebel trotzdem herunterzulassen (sonst geht die Fadenspannung nicht an und es bilden sich Schlinge an der Unterseite (ganz blöd bei transparenten Stoffen)).

Stoffmanipulation Freistickerei und Inversapplikation

Erstmal verbinde ich mehrere Motive (also bei mir Kleeblätter) mit verschlungenen Linien, so das eine Durchgehende Kante entsteht die später der Rand des Stücks werden kann. Dabei arbeite ich gern mit Zickzackstich weil mir das flächigere Sticken dann leichter fällt.

Montag, 20. August 2012

Streifen II

Streifenspiele

Nachdem mich sewing galaxy in den Kommentaren zum letzten Streifenposting  (zum Streifenmonat bei Meike von crafteln) auf die grobe Unvollständigkeit meiner Gedanken zu Streifen hinwies, hier nochmal eine kleine Erweiterung.
Ich erhebe weiterhin keinen Anspruch auf Vollständigkeit denn es gibt ja unendlich viele Kombinationsvarianten für Streifen, und ich bin auch nicht auf die Breite und Länge der Streifen eingegangen obwohl diese garantiert eine nicht unwesentliche Rolle spielen.

Bei den ersten beiden Behauptungen bin ich mir ganz sicher (schaut selbst)

Streifenvergleichen_Breiter
Senkrechte Streifen können (entgegen allgemeiner Behauptung) eine Flächebreiter wirken lasen.
Streifenvergleichen_Hoeher
Querstreifen können (entgegen allgemeiner Behauptung) auch strecken.

Bei Schrägstreifen in einer Richtung bin ich mir nicht so sicher irgendwie sheinen sie jedesmal wenn ich sie ansehe das Gegenteil von dem zu tun was ich vorher dachte.

Streifenvergleichen_SchraegNegativ
Von der Logik der vorigen Beispiele müsste es bei Schrägstreifen etwa so sein wie hier angedeutet.
und bei diesen "negativen"(in europäischer Leserichtung abwärts) scheint es auch zu funktionieren.
Streifenvergleichen_SchraegPositiv
Aber bei diesen "positiven"Streifen (in Leserichtung aufwärts) will sich bei mir
nicht der gegnteilige Eindruck einstellen. Komisch.

Bei den folgenden beiden einfachen Kombinationen von Schrägstreifen bin ich mir aber über den entstehenden Eindruck wieder recht sicher.

Streifenvergleichen_Implod
Die Anordnung von Streifen um die Mitte herum  lässt (von mir unerwartet) die Fläche optisch schrumpfen
Streifenvergleichen_Explod
Die Anordnung von Streifen zur Mitte hin  lässt (nach vorigenem Versuch zu erwarten) die Fläche sich optisch ausdehnen.

Intuitiv hätte ich es anders herum erwartet, aber es ist eindeutig (oder seht ihr das anders?).
Hier hab ich nochmal den gleichen Effekt genutzt (und assoziative Piktogramme hinzugefügt).

schraegrstreifenImplo


schraegrstreifenExplo

Die Linien sind komplett gerade, die Biegungen sind optische Täuschung.

Das war's für Heute, viel Spaß.