Nachdem mich sewing galaxy in den Kommentaren zum letzten Streifenposting (zum Streifenmonat bei Meike von crafteln) auf die grobe Unvollständigkeit meiner Gedanken zu Streifen hinwies, hier nochmal eine kleine Erweiterung.
Ich erhebe weiterhin keinen Anspruch auf Vollständigkeit denn es gibt ja unendlich viele Kombinationsvarianten für Streifen, und ich bin auch nicht auf die Breite und Länge der Streifen eingegangen obwohl diese garantiert eine nicht unwesentliche Rolle spielen.
Bei den ersten beiden Behauptungen bin ich mir ganz sicher (schaut selbst)
| Senkrechte Streifen können (entgegen allgemeiner Behauptung) eine Flächebreiter wirken lasen. |
| Querstreifen können (entgegen allgemeiner Behauptung) auch strecken. |
Bei Schrägstreifen in einer Richtung bin ich mir nicht so sicher irgendwie sheinen sie jedesmal wenn ich sie ansehe das Gegenteil von dem zu tun was ich vorher dachte.
| Von der Logik der vorigen Beispiele müsste es bei Schrägstreifen etwa so sein wie hier angedeutet. und bei diesen "negativen"(in europäischer Leserichtung abwärts) scheint es auch zu funktionieren. |
| Aber bei diesen "positiven"Streifen (in Leserichtung aufwärts) will sich bei mir nicht der gegnteilige Eindruck einstellen. Komisch. |
Bei den folgenden beiden einfachen Kombinationen von Schrägstreifen bin ich mir aber über den entstehenden Eindruck wieder recht sicher.
| Die Anordnung von Streifen um die Mitte herum lässt (von mir unerwartet) die Fläche optisch schrumpfen |
| Die Anordnung von Streifen zur Mitte hin lässt (nach vorigenem Versuch zu erwarten) die Fläche sich optisch ausdehnen. |
Intuitiv hätte ich es anders herum erwartet, aber es ist eindeutig (oder seht ihr das anders?).
Hier hab ich nochmal den gleichen Effekt genutzt (und assoziative Piktogramme hinzugefügt).
Die Linien sind komplett gerade, die Biegungen sind optische Täuschung.
Das war's für Heute, viel Spaß.
Hueeeelfe - ich fuehl' mich hier gleich wie ein hypnotisiertes Karnickel!
AntwortenLöschenGute Arbeit 'junger Mann' - trotz Gerlinde verwirren! ;-)
LG, Gerlinde
ich habe auf mich einwirken lassen...
AntwortenLöschennein, den vorletzten part kann ich nciht bestätigen, weder vom gefühl noch von meiner wahrnehmung. die obere raute gibt mir dads gefühl des volumens. und die untere X erinnert mich an die Newlook silhouette von dior 1947.
Das ist Interessant.
LöschenSorum hätte ich es ja auch erwartet
und wenn ich nur die Streifen auf der Fläche betrachte habe ich bei der Raute ebenfalls eher den Eindruck, dass sie mir entgegen kommt (wie eine Pyramide von oben)
oder beim X wie ein Schacht der von mir weg führt,
aber wenn ich mir die Außenkante aus den Augenwinkeln betrachte habe ich das Gefühl, dass sie sich bei der Raute nach innen und beim X nach außen biegen.
Und dieser Effekt wird für mich bei den letzeten beiden(großen) Abbildungen noch stärker, denn dort habe ich auch bei den schwarzen Senkrechten die Täuschung, dass diese die (eingebildete) Biegung mitmachen.
An sonsten stimme ich Dir zu, dass die X-förmige Streifenanordnung gut zur Newlook-silhouette passen würden, obwohl sie am Rand den Effekt (für mich) umkehren (und wer würde da schon schwarze Senkrechtstreifen drübermachen? ;-))
Beste Grüße
(auch an Gerlinde(sprich mir nach:"ich bin ein Goldfisch, ich bin ein Goldfisch, ich bin ein Gold...")),
Christoph