Wochenmitte und Zeit für den Rückblick.
Ehm, diese Woche war ich irgendwie Faul (zumindest sieht es so aus(habe nichtmal Fotos in der Uni gemacht)).
Aber was habe ich eigentlich gemacht?
Also am Mittwoch nahm ich nachmittags an einer Konsultation bei der Professur für Städtebau teil (mit meinem Entwurf der aber bei einer anderen Professur stattfindet), davor habe ich etwas herumprobiert mit meinen Verbessungsideen und versucht das ganze halbwegs präsentabel fertig zu bekommen (für die Konsultation)
Nachmittags gingen wir nicht ins Kino, aber dafür mal mit Baby in die Stadt, wo wir noch ein paar Zutaten für das Hochzeitsmitbringsel besorgten.
Alle Gäste gemeinsam Schenken ein (vom Brautpaar gewünschtes) Service aus feinem Porzellan (sehr schön schlicht würde mir auch gefallen), wobei jeder nach Wunsch ein oder mehrere Teile bezahlt (wir schenken einen Teller und 4 Eierbecher).
Jemand hatte Idee, dass alle zusammen dazu noch ein Kochbuch schreiben, also brachte jeder Gast ein schön gestaltetes Rezept mit. Und wir hatten die Idee gleich hochwertige Zutaten für unsere 3 Rezepte (würzige Käsestangen(Frau Charming), süßer Schokokuchen(ich) & bekömmlicher Brei (Junior))mitzubringen (auf Verderbliches haben wir dann doch verzichtet, weil wir nicht sicher waren wann die Beiden es verarbeiten) und noch einen Wein dazugepackt (die Flasche war so hübsch und passte zum Inhalt unserer Karte).
Am Donnerstag hatte ich dann wieder Konsultation bei dem Dozenten vom letzten Dienstag (aber diesmal mehr auf das zugehörige Seminar gemünzt(mit dem Entwurf selbst war ich noch nicht viel weiter))
Danach habe ich begonnen ein Neues 1:500 Modell zu bauen, und mit dem Entwurf zeichnerisch skizzenhaft weitergemacht.
Nachmittags besorgten wir weitere Zutaten für die Hochzeitsrezepte, es ist nicht so einfach Gerstenmehl zu bekommen.
Freitag war in der Uni nur Kurzprogramm angesagt 500er-Modellgrundlage fertig gemacht und etwas aufgeräumt.
Dann schnell aufs Fahrrad um noch alle Besorgungen zu machen (Anzug aus Reinigung hohlen, irgendwo Gerstenmehl auftreiben, Reisebettchen von Großeltern holen...).
Und auf dem Weg von der Uni bin ich doch tatsächlich dem Brautpaar begegnet (damit hatte ich nicht gerechnet) sie saßen nach dem Standesamt in einem Restaurant am Botanischen Garten. Hab mich total gefreut aber auch gemerkt, dass ich heiser war (wenn es so warm ist braucht man im 15.Geschoss unbedingt etwas zu Trinken). Habe zu hause erstmal einen Tee getrunken (tat gut) um dann gleich loszudüsen.
Alles besorgt, im Endeffekt habe ich in einem Bioladen ganze Gerstenkörner gekauft und sie in einem anderen mahlen lassen (bin dem Laden um die Ecke sehr dankbar, dass (für nur 25cent) auch fremdes Getreide gemahlen wird ).
Abends noch das Geschenk verpackt und die Karte darauf abgestimmt.
Der Samstag war der Hochzeitsfeier gewidmet.
Wir fuhren zum Glück früh los, denn kurz vorm Ziel war eine Sperrung und wir waren auch erst bei der falschen Kirche (in der selben Straße).
Der Gottesdienst war sehr schön (und irgendwie ökumenisch(das Paar ist aber katholisch)) und danach ging es weiter zur Burg Warberg, wo gefeiert und genächtigt wurde.
Beim Essen hat mich besonders ein Ziegenkäse begeistert den ich leider erst kostete als ich schon ziemlich satt war (er war auf Kartoffeln, Zwiebeln und Äpfeln gegart).
Sonntag noch ein schönes gemeinsames Frühstück mit Gesang.
Ich war schon auf anderen Hochzeiten wo gesungen wurde da mochte ich es aber nicht so, denn es wurden irgendwelche Lieder (Kein schöner Land, Sierra madre...) gesungen.
Hier war es schön mit dem Singen denn die Lieder waren auf das Paar abgestimmt (z.B. Lieblingslieder)oder drückten Gefühle der Gäste (Segenswünsche) ihnen gegenüber aus.
Diesen Montag, Dienstag und Mittwoch war ich nicht in der Uni sondern habe nur zu Hause nachgedacht, gelesen und am PC gearbeitet (wirklich sichtbar vorangekommen bin ich dabei aber nicht).
Ach ja, am und Montagabend habe ich noch mit dem Kleid weiter gemacht und dabei das Freihandmaschinensticken getestet.
;-) - neue Woche, neues Glueck!
AntwortenLöschenManchmal bleibt man einfach sozusagen 'im Kleinkram' haengen! Wenn das nicht zuuu lange andauert, bleibt meine Laune ueblicherweise ja noch intakt, ABER es nervt, wenn man irgendwann gar nix sichtbar Kreatives mehr dazwischen zu sehen bekommt - zumindest mich; werde da dann schon irgendwann ordentlich knatschig und fange an 'Zeit zu stehlen' dafuer!
Wie geht's Dir/Euch bei so was?
LG, Gerlinde
Ob ich genug krimminelle Energie dafür habe weiß ich nicht, aber ich wüsste schon gern wo und wie man Zeit für einen anderen Zweck stehlen kann.
AntwortenLöschenVerätst Du es mir?
Manchmal habe ich Angst den Konsultatoren (und mir) Zeit zu stehlen wenn ich mit nicht aussagekräftig genug dargestellten Ideen zu ihnen komme.
Dann ist schnell mal ein guter Ansatz untergegangen und damit ist auch mir Zeit verloren gegangen.
Rezept/Loesung: nicht als Verlust ansehen und Verzichte hinnehmen!
AntwortenLöschenGut, bei mir ist das einfacher: laenger als 'normal' bloggen, heisst: mind. ein geputztes Fenster weniger (z.B.; d.h., Verzicht: geputztes Fenster ;-) !)
Dazwischen blitzschnell abwaegen, ob das, was Du 'eintauscht' Dir (lebens-)wichtiger ist
als z.B. 'HEUTE geputztes Fenster' = morgen ist ein neuer Tag mit noch immer ungeputztem Fenster zu ueberleben!)
D.h., die Prioritaeten: kann ich etwas HEUTE Sausengelassenes morgen wieder aufholen?!
Na, ja, Du weisst schon, was ich meine - von selbst erledigt sich selten was - auch keine versprochenen Kissen an 'Radl-Mechaniker(innen) ;-)
Ich gebe zu, dass meine 'geputzten Fenster' - ausser die Tiere des Waldes und wir 2 kleinen Menschleins dazwischen - KEINE weitere Seele, aeh, bewundern wuerde; Pausenkasperl/andere erheitern mit meinem 'Bloed-Schmaeh' ist da vielleicht wirklich sinnvoller (z.B.! Bis das das Tageslicht und die Kanonenkugel in 'undurchsichtigen Fenstern' stecken bleibt ;-) ! = schlechtes Zeichen = Prioritaeten aendern - sofort! ;-) :-D !)
In Deinem persoenlichen Fall wuerde ich den von Dir verdaechtigten Verlust an Zeit eher als 'Zeit zum Lernen' sehen: Du bist deswegen auf der Schule, dass Du dorten lernst, so weit und so gut zu werden (zu argumentieren) wie das Deine Konsultatoren schon koennen! Gut, dass Du einsiehst, dass 'schnelleres Kapieren/besseres Argumentieren' fuer alle Seiten eine WinWin-Situation ergiebt = sehr guter Start!
Ganz 'notfalls' ist auch eine Aenderung des Studium-Zieles moeglich/noetig - denn das System laesste leider 'trotzdem Gute im Fach' nicht mehr durchkommen, wenn sie an vorgeschriebenen Huerden (z.B., Konsultatoren) scheitern, aber trotzdem im Fach arbeiten wollen/koennen = man kommt da gar nicht erst mehr in die Anfangs-Schuhe ('anno domini' noch moeglich, weil 'Der Kunde' bestimmte, wer gut ist = heutzutage aber schon per Noten/Schule endblockiert wird und man gar nicht mehr erst dem Kunden vor Gesicht kommt!)
Kopf hoch: Du/man muss eigentlich immer zusehen, dass man in der Reihenfolge wichtiger(er) Anforderungen des Lebens selbst nicht zerbricht, d.h., kleine 'Recovery-Chancen' (moeglichst schnelle, einfache und billige) sich goennen ohne den Weiterkampf zu sehr aus den Augen zu verlieren = bester Zeit-Diebstahl der Welt!
Also dann: gut Kampf mit dem Krampf - weiter geht's (mit kleinen psychischen 'Luftschnappern' dazwischen.
Du kannst das (auch) - viele Andere arbeiten genauso!
Liebe Gruesse,
Gerlinde