Sonntag, 15. Juli 2012

Magaritrix - Moebiusschal

Am Samstag habe ich nach sehr langem Rumtüfteln am Hochzeitsgastoutfit (HGO) für die beste Ehefrau des Landes -  welche sogar bei der zweiten Anprobe des Nesselstofftestexemplars ganz geduldig und fröhlich mitgemacht hat (das fand ich äußerst erfreulich)- erstmal ein schnelles Erfolgserlebnis gehabt.

Deshalb habe ich mir den Stoffstreifen aus meiner zweiten Teillieferung selbst designter Stoffe vorgenommen.
Daraus sollte ein schmaler Möbiusschal, also ein in sich gedrehter ringförmiger Schal entstehen.
Nach einem Fehlversuch, wo ich feststellte, dass ich den Ring halb umgekrempelt schließen muss, habe ich es auch geschafft.

Der Clou: Es hat sich eine Ponponborte aus dem Stoffladen an der Ecke angefunden, die farblich hundertprozentig zu meinem "Magaritrix Taubenei" passt.
Diese habe ich natürlich verarbeitet

Und in Ermangelung eines Models habe ich ihn mal an mir selbst fotografiert.
IMG_6349_Magaritrixmoebius


Und finde, zusammen mit den ungepflegten Stoppeln und dem alten Shirt sieht es nicht mal unmännlich aus ;-).
So was mach ich bestimmt noch mal, schließlich habe ich das Muster auch noch in anderen Farben entworfen (aber noch nicht drucken lassen).
http://jakandjil.com/

dieses Bild habe ich auf einem Blog ohne Text  entdeckt; gewagt gewagt ;-)

Ach und hier noch ein Foto vom letzten Stand beim HGO

IMG_6352_HGO_ProbenaehenAlsOberteil

Zur Probe habe ich das eigentlich lange Kleid mal als Oberteil genäht. Es hat hier zwei verschiedene Ärmel mit keinem bin ich zufrieden. Die Armlöcher und der Ausschnitt und überhaupt alles sind in Jersey irgendwie größer als in Nessel. Na ja mal sehen was draus wird.

6 Kommentare:

  1. Weeell, getting there!

    Ich hab' zwar wenig(er) Ahnung als viele Andere auf diesem Gebiet, aber wenn Dir die Abmessungen so gar nicht gefallen: Fuettern mit was leicht Festem (um dem Jersey die 'Gravitaets-Arbeit' etwas zu brechen)?
    Mit den Aermeln stimme ich Dir zu: noch etwas unausgegoren - sorry!
    Was sagt denn die Dame des Herzens hierzu?

    Deinen Schal betreffend: finde ihn auch nicht unmaennlich und das Muster ist eigentlich schon ganz toll indem es zwar die Farbspiele von Margariten hat, aber nicht die Bluetenblaetter; d.h., als volle Kreis wird das 'Suesse' wirklich enorm 'erwachsener' bzw. 'gender-neutraler'!

    Und sollte sich Deine Haut nicht immer gut mit dreckigen Baby-Patchhaendchen vertragen und als Verteidigung dann entzuendliche Ausbluehungen bilden so probier's in erster Instanz erst einmal mit dem Billig-Rezept 'Honig' - aeusserlich (Ueber Nacht und/oder tagsueber daheim). Nur mit abgestumpftem Zahnstocher 'rausnehmen' (geht auch mit fettem Nadel-Hintern; kann man besser waschen ;-)!) und Pickel kurz damit eintupfen. Half auch schon einst ein paar Youngsters beim Bundesheer in einem kleinen Ort in Bayern, welche da 'auf Manoever vor meinem Gartentor liegend einen 'Faditaets-Ratsch' mit mir abhielten.
    Nachdem die bemalten 'Indianer-Krieger' fast mehr mit ihrem 'Make-up' zu kaempfen hatten, ergab sich das Gespraechsthema auf o.g. 'Billig-Medizin'

    LG, Gerlinde

    PS: zum Thema Architektur-Modell sind mir gestern noch ganz viiiiele Sachen eingefallen. Ein paar der Interessantesten gleich mal in Kurzform hier: Grundflaeche des Hauses schmaeler als die Fortsetzung drueber = ueberdachte Verbindungswege/-Flaechen?
    Beleuchtung ohne STrom: Prismen-Lichtschaechte von oben nach unten?
    Wenn Vierbeiner-Stallungen in der Naehe bleiben: Bio-Gas-Verwendung fuer Minimal-Heizung zu verwenden? Die japanische (?; ich glaube) Variante von 'Kunst am Bau' in Form von kleinen Wirly-Wind-Skulpures, welche aber Energie erzeugen und irgendwo irgendwie (?) dazu fuettern?
    Aaaach - interessantes Studienthema hast Du Dir da gefunden; speziell, wenn Du auch mal ueber die landeseigenen Suppenteller-Raender guckst!
    Hatte mal eine Kurz-Einfuehrung ueber Architektur (= eher ihre sinnvolle Nutzung) in Dubai - herrlich!
    Auch die australischen 'Stump-Haeuser' haben durchaus einen Sinn, auch wenn's einem aus europaeischer Sicht absolut idiotisch vorkommt!
    Die asiatischen 'Himmelsboote' als Hausdaecher angewandt sind mir noch ein kleines Raetsel - verdaechtige hier aber eher religioese Erklaerungen!
    Guuut, dass es das Internet gibt, sonst wuerdest Du sehr schnell pleite mit Reisen! ;-)

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    1. Hallo,
      Das mit den Ärmeln ist völlig unausgegoren, richtig.
      An füttern habe ich auch schon gedacht, erstmal habe ich nur den Ausschnitt (der ja über die Schultern geht) mit etwas weniger dehnbarem Band hinterlegt das hat auch schon was gebracht, aber noch nicht genug.
      Alles zu hinterlegen würde aber bestimmt den Efekt von Jersey zerstören (Fließend und dehnbar)der es ermöglicht ohne Verschluss auszukommen ;-)

      Frau Charming findet das Jersyteil noch zu weit und schlabberig (aber das Stoffgefühl ganz gut) fand aber die Nesselversion vom Sitz und Form schön. vielleicht sollte ich daoch zu Webware greifen, habe aber nichts passendes da, vielleicht Bourette-Seide, na mal sehen.

      Zum Rest schweige ich jezt erstmal noch. Bin selbst noch in Gedanken beim letzten Wochenrückblich hab' ich noch 'ne Kleinigkeit dazu in's Kommentar geshrieben

      nochmal liebe Grüße,
      Christoph

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  2. Habe mir das HGO noch einmal angeguckt (plus Deine Probleme des 'weiter werdens'):
    Besteht noch eine Chance, den Ausschnitt auf U-Boot zu kriegen?
    Da waere es dann naemlich kein so grosses Problem, wenn die Schulter zu Beginn des Tages nur 'knapp' bedeckt und gegen Ende dann eben 'off shoulder' waere. Zu Vermeidung, dass sie nackig dasteht, wuerde ich dem Kleid dann in den U-Boot sog. halsnahe Traeger einbauen (weisst schon: wie diese extra BH DEko-Traeger; breiter eben).
    Das Problem ist dann: man muss diese Traeger wohl irgendwie entweder innen oder aussen durchgehend uber zwei naechste Queer-Naehte gehen lassen, weil sonst der Jersey im Laufe des Tages aussieht, wie 'von den Traegern heruntgerhaengend'. WEiss aber nicht, ob dies nicht besser aussieht, wie die 'ueber 2 Quer-Naehte-Loesung (= diese zum unsichtbaren Befestigen des SToffes benutzen; in der Quernaht an den TRaeger).
    Stell' Dir das doch bitte mal bildhaft vor:
    Traeger gehen ein gehoeriges STueck in das Oberteil; Jersey dehnt sich weiter; IST 2 x in den Quernaehten gestoppt; dehnt sich trotzdem an den nicht gestoppten STellen weiter; (muss) dadurch 'Wellen-Querfalten' werfen; auf welchen Punkt des Koerpers kommen diese genau zu fallen - wie sieht das aus - kann man das als eingebaute 'Flexibilitaets- /WEchsel-Variante eines Kleides einplanen und moegen?

    Oder: mistraust Du dem vermaledeitem SToff vorsichtshalber und machst ihm - zum derzeitigen Oberteilschnitt - einen Spitzen-Einsatz (als weitflaechigeren haltbareren Traeger-Ersatz) hinein?
    Auch ein 'Spinnweben-Netz' aus Perlen waere eine Moeglichkeit (wird aber aufgrund der erforderlichen Menge etwas happig im Preis!). Auch 'Spinnweben-Einsatz' in Form von Baendchen waer' womoeglich eine Stopp-Variante ('Sp.-Netz' in beiden Faellen ohne Quer-Faeden vorzustellen/zu machen.
    Als Aermel vielleicht nur kleine Halbmonde ueberstehen lassen? Koennten dann auch noch gut aussehen, wenn nur als Flatter-Anhang zu sehen, wenn's wirklich doch 'off shoulder' kommt? Auch die ganz gerade, manchmal etwas angeklatscht wirkende Variante von einem nicht ganz durchgezogenen mittelbreiten REchteck als Aermel-Andeutung waere vielleicht eine Moeglichkeit!?

    So Du noch Zeit hast, wuerde ich mir schon noch ueberlegen, wie Du dem verflixten Stoff beibringst wer 'Herr im Hause' ist; es geht ja nicht an, dass da gaaar nix draus zu machen sein soll, weil 'Hoerrrr Stoff' Wanderblut intus hat! ;-)
    Denk zumindest noch ein wenig drueber nach, bitte!

    Vorerst liebe Gruesse, denn ich nehme an, ich muss fuer'n Bau-Modell-Ratsch einen neuen Kommentar starten, denn das Limit of "must be at most .... " sprenge ich sonst sicher.

    Seeya, Gerlinde

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    1. Habe es nun mit Chiffon aus Seide hinterlegt und zwar im gesamten Schulterbereich und an der vorderen Ausschnittkante.
      Das scheint zu klappen (Näheres später)

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  3. Da bin ich wieder - Fortsetzung:


    Zum Bau-Modell:
    Ja, da saehe ich aber wirklich die erwaehnte Variante von: unten das original Gemaeuer
    mit seinen schmaeleren Dimensionen und aufgrund des Denkmalschutzes als Pseudo-Unterbau/Stuetzmauerwerk (auch wenn dahinter und/oder davor noch Tragebalken (o.ae.) fuer einen breiteren Oberbau drauf.
    Damit waere das Mauerzeug wettergeschuetzt(er) und hielte wohl noch eine 'weitere Ewigkeit', koennte als Abstellkeller-Ersatz verwendet werden oder teilweise sogar als kleine Geschaefte ausgebaut werden.
    Auch Atrium-Leben koennte man damit dann gut einplanen, indem man in der selben Art passende sich abwechselnde Haus-Einsaetze baut, oder?

    Hier kenne ich uebrigends den sehr populaeren 'Trick' von: kleines STein-Cottage kaufen; drinnen leben, waehrend man das ganze kleine Stein-Cottage um-baut (d.h., im wahrsten Sinne des Worte MEHR drumrum baut!!!) und hinterher soz. das alte kleine Cottage als sog. 'Feature-Riesen-Zimmer' in einem neuen Haus stehen hat. Sogar das Dach wird mitunter gelassen und nur Art 'Wiederholungen' der Dachlinien/Formen im neuen Teil vorgenommen. D.h.: schaut manchmal aufgrund der Dachlinien dann aus, als ob 2 - 3 schmale Reihenhaeuser mit nur EINEM Eingang zusammengefasst worden waeren.

    O.k., fuer heute bist Du b.a.w. wieder gut mit Gedanken befuettert, denke ich. ;-)
    Nicht boese sein - ignorieren kannst Du meine Gehirnpfurze immer und jederzeit, aber: mehr 'Pfurz-Kreierer' sind mitunter auch ganz nuetzlich, weil man sich selbst oefter mal etwas mental 'im Kreise' dreht und blind fuer andere Ideen wird. Blog bzw. 'Quasseltanten' wie ich bombardieren da ordentlich Fluchtmoeglichkeiten! ;-)

    Liebe Gruesse (auch an Familie)
    Gerlinde

    PS: habe heute mal 'Sport' mit den Fischen betrieben - ui sind die flott! ;-)

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    1. Sory, dass ich gerade etwas kurz angebunden bin. Muss wohl in's Bett. Die bestehenden Gebäude sind ziehmlich groß vom Grundriss her.
      Auch dazu eventuell ein anderes Mal mehr.
      Liebe Grüße und gute Nacht,
      Christoph

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