Montag, 16. März 2026

Kunstpause und Bunte Blumen
Friday - Flowerday

In der vergangenen Woche hat mir meine morgentliche Zeit für mich gefehlt (Kind krank (nicht schlimm ist schon wieder gut, aber mit Fieber geht es natürlich nicht in die Schule (selbs, wenn das Kind es möchte)) oder berufliche Termine direkt am Morgen). Da habe ich sehr gemerkt, dass diese 20 bis 40 Minuten, wenn alle aus dem Haus sind, bevor ich mich zur Arbeit aufmache wichtig für mich sind, um mich etwas aufzumuntern habe ich wenigstens auf dem Weg zum Auto oder zum Kompost im Garten ein paar Fotos gemacht.Am Freitag war ich trotzdem kaum zu gebrauchen.
Im Garten haben sich fast unbemerkt die Veilchen eingefunden
Am Donnerstag kam ich nach Hause und habe gleich gesehen, dass Frau Charming sehr schöne Blumen mitgebracht hat, aber ich hatte nicht (wie sonst meistens) gleich vor Augen wie ich sie arrangieren kann. Und auch am Freitagmorgen war ich ganz uninspieriert. Zum Glück hatte ich diese Woche schon so viele Stunden gearbeitet, dass ich (entgegen meiner Gewohnheit) mal früher Schluss gemacht habe (ich hätte auch nichts mehr zu Rande gebracht). Kurz vor 18:00 Uhr holte ich dann mangels Entscheidungsfreude mehrere Vasen und Teelichthalter hervor und gestaltete damit und mit den bunten Blumen einen Regenbogengarten auf dem Esstisch. Jetzt war das Wochenende eingeläutet. Gleich erstmal ein paar Fotos gemacht um sie bei Le Monde de Kitchi zum aktuellen Friday-Flowerday zu teilen.
Auf dem Tisch: Regenbogen aus Blumen, Vasen & Teelichtern 
Ich habe meine Augen dieses Wochenede gut geweidet. Nicht nur an den Blumen.
Einmal aus jeder Himmelsrichtung fotografiert
Die Kinder kamen am Freitag noch mit der Idee zur Vernissage ins Kunstmuseum zu gehen. Einerseits fand ich die Idee gut, andererseits waren wir Erwachsenen zu nichts mehr in der Lage (vor allem mit der Aussicht, dass bei der um 19:00 Uhr beginnenden Veranstaltung ertmal über eine Stunde geredet wird bevor man die Ausstellungsräume betreten kann (für uns kein Problem, aber mit 2 Kindern, die eigentlich nur die Ausstellung sehen wollen eventuell etwas anstrengen)). Deshalb versprachen wir am letzten Mittwoch des Monats mit ihnen hinzugehen (ein großer Autokonzern sponsort an diesem Tag Freikarten für Alle die ins Kunstmuseum möchten). Am Samstag habe ich dann aber gelesen, dass die Ausstellung mit den Textilen Werken von Małgorzata Mirga-Tas am Sonntag endet. Deshalb bin ich am Sonntag mit Minicharming ins Kunstmuseum gegangen (Charming Junior war verabredet etwas kreatives für die Schule zu machen und hatte die Ausstellung schon im Unterricht besucht).
Auf dem Weg zum Kunstmuseum
Małgorzata Mirga-Tas portraitiert in vielen Ihren teils überlebensgroßen textilen "Gemälden" vornehmlich weibliche Persönlichkeiten aus der Rom*nja-Gemeinschaften, Europas größter ethnischer Minderheit. Wie zum Beispiel die 2019 verstorbene Sängerin Vera Bila:
Małgorzata Mirga-Tas "Vera Bila"
aber auch wie die noch aktive Künstlerin und Aktivistin Luna De Rosa (über die es auch gearde eine Reportage in der ARD Mediathek zu sehen gibt):
Małgorzata Mirga-Tas "Luna De Rosa"
Das Kontrastprogramm zu dieser gerade zuendegehenden leisen, farbenprächtigen Ausstellung im Obergschoss war dann die gerade begonnene weitgehend dunkle Ausstellung, hauptsächlich mit Werken von Julian Charrière. Ein Labyrinth aus vielen schwarzen Räumen mit dunklen Bildern, Objekten, Installationen, Filmen und Geräuschen, unterbrochen von 2 weißen Räumen mit hellen Bildern. Besuchende tauchen regelrecht ein in eine Welt in der Tiefe.
Julian Charrière "Midnight Zone"
Mit diesen Eindrücken vom Sonntag und meinen Nahaufnahmen der Blumen die noch am Samstag entstanden starte ich in die neue Woche und schaue vorher noch kurz beim MosaicMonday vorbei.

Ciao 

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EDIT 18.03.2026 : Habe den Link zur Reportage über Luna de Rosa repariert (und ein paar Fehler korrigiert wo sie mir aufgefallen sind)

3 Kommentare:

  1. Beautiful flowers and arrangements. I love the "Where to" quote. Take care, enjoy your day and have a wonderful week!

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  2. Veilchen im Garten konnte ich letzthin ebenfalls entdecken. Ein zauberhaftes Blümchen mit tiefen Wurzeln.
    Ja, die Rituale sind tatsächlich ein Gerüst für den Alltag, wie wir es gerne zelebrierten war mit dem Schichtdienst nicht immer so einfach.
    Danke für Deinen schönen Beitrag zu MosaicMonday.

    Muntere Grüße von Heidrun

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