In der vergangenen Woche hat mir meine morgentliche Zeit für mich gefehlt (Kind
krank (nicht schlimm ist schon wieder gut, aber mit Fieber geht es natürlich
nicht in die Schule (selbs, wenn das Kind es möchte)) oder berufliche Termine
direkt am Morgen). Da habe ich sehr gemerkt, dass diese 20 bis 40 Minuten, wenn alle aus dem Haus sind, bevor ich mich zur Arbeit aufmache wichtig
für mich sind, um mich etwas aufzumuntern habe ich wenigstens auf dem Weg zum
Auto oder zum Kompost im Garten ein paar Fotos gemacht.Am Freitag war ich trotzdem kaum zu gebrauchen.
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| Im Garten haben sich fast unbemerkt die Veilchen eingefunden |
Am Donnerstag kam ich nach Hause
und habe gleich gesehen, dass Frau Charming sehr schöne Blumen mitgebracht hat,
aber ich hatte nicht (wie sonst meistens) gleich vor Augen wie ich sie
arrangieren kann. Und auch am Freitagmorgen war ich ganz uninspieriert. Zum
Glück hatte ich diese Woche schon so viele Stunden gearbeitet, dass ich
(entgegen meiner Gewohnheit) mal früher Schluss gemacht habe (ich hätte auch
nichts mehr zu Rande gebracht). Kurz vor 18:00 Uhr holte ich dann mangels
Entscheidungsfreude mehrere Vasen und Teelichthalter hervor und gestaltete damit
und mit den bunten Blumen einen Regenbogengarten auf dem Esstisch. Jetzt war das
Wochenende eingeläutet. Gleich erstmal ein paar Fotos gemacht um sie bei Le
Monde de Kitchi zum
aktuellen Friday-Flowerday
zu teilen.
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| Auf dem Tisch: Regenbogen aus Blumen, Vasen & Teelichtern |
Ich habe meine Augen dieses Wochenede gut geweidet. Nicht nur an den Blumen.
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| Einmal aus jeder Himmelsrichtung fotografiert |
Die Kinder kamen am Freitag noch mit der Idee zur Vernissage ins Kunstmuseum zu
gehen. Einerseits fand ich die Idee gut, andererseits waren wir Erwachsenen zu
nichts mehr in der Lage (vor allem mit der Aussicht, dass bei der um 19:00 Uhr
beginnenden Veranstaltung ertmal über eine Stunde geredet wird bevor man die
Ausstellungsräume betreten kann (für uns kein Problem, aber mit 2 Kindern, die
eigentlich nur die Ausstellung sehen wollen eventuell etwas anstrengen)).
Deshalb versprachen wir am letzten Mittwoch des Monats mit ihnen hinzugehen (ein
großer Autokonzern sponsort an diesem Tag Freikarten für Alle die ins
Kunstmuseum möchten). Am Samstag habe ich dann aber gelesen, dass die
Ausstellung mit den Textilen Werken von
Małgorzata Mirga-Tas
am Sonntag endet. Deshalb bin ich am Sonntag mit Minicharming ins Kunstmuseum
gegangen (Charming Junior war verabredet etwas kreatives für die Schule zu
machen und hatte die Ausstellung schon im Unterricht besucht).
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| Auf dem Weg zum Kunstmuseum |
Małgorzata Mirga-Tas portraitiert in vielen Ihren teils überlebensgroßen
textilen "Gemälden" vornehmlich weibliche Persönlichkeiten aus der
Rom*nja-Gemeinschaften, Europas größter ethnischer Minderheit. Wie zum Beispiel
die 2019 verstorbene Sängerin Vera Bila:
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| Małgorzata Mirga-Tas "Vera Bila" |
aber auch wie die noch aktive Künstlerin und Aktivistin Luna De Rosa (über die es auch gearde eine
Reportage
in der ARD Mediathek zu sehen gibt):
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| Małgorzata Mirga-Tas "Luna De Rosa" |
Das Kontrastprogramm zu dieser gerade zuendegehenden leisen, farbenprächtigen
Ausstellung im Obergschoss war dann die gerade begonnene weitgehend dunkle
Ausstellung, hauptsächlich mit Werken von Julian Charrière. Ein Labyrinth aus
vielen schwarzen Räumen mit dunklen Bildern, Objekten, Installationen, Filmen
und Geräuschen, unterbrochen von 2 weißen Räumen mit hellen Bildern. Besuchende
tauchen regelrecht ein in eine Welt in der Tiefe.
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| Julian Charrière "Midnight Zone" |
Mit diesen Eindrücken vom Sonntag und meinen Nahaufnahmen der Blumen die noch am
Samstag entstanden starte ich in die neue Woche und schaue vorher noch kurz beim
MosaicMonday vorbei.
Ciao
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EDIT 18.03.2026 : Habe den Link zur Reportage über Luna de Rosa repariert (und ein paar Fehler korrigiert wo sie mir aufgefallen sind)
Beautiful flowers and arrangements. I love the "Where to" quote. Take care, enjoy your day and have a wonderful week!
AntwortenLöschenThank you!
LöschenYes, where to are we hasting?
Best regards.
Veilchen im Garten konnte ich letzthin ebenfalls entdecken. Ein zauberhaftes Blümchen mit tiefen Wurzeln.
AntwortenLöschenJa, die Rituale sind tatsächlich ein Gerüst für den Alltag, wie wir es gerne zelebrierten war mit dem Schichtdienst nicht immer so einfach.
Danke für Deinen schönen Beitrag zu MosaicMonday.
Muntere Grüße von Heidrun