Sonntag, 21. April 2024

Zwei mal Freitagsblumen und die Woche dazwischen

 Letzte Woche standen hier im Haus Zaubertulpen. Nur zum verbloggen kam ich nicht.
Zaubertulpen, weil sie ihre Farbe so radikal verändert haben. Im Laden waren sie weiß mit einem Hauch von gelb und rosa. Zuhause haben sie sich verwandelt zu kräftigem Dunkelrosa mit weißem Rand.

Zaubertulpen: Links frisch gekauft, rechts auf dem Beistelltisch

Die zwei Bünde Zaubertulpen wurden (zum Teil mit Resten der Osterblumen kombiniert) auf verschiedene Vasen verteilt , außerdem gab es Flieder den Frau Charming und eine Freundin mitgebracht haben.

Letztes Wochenende auf dem Esstisch, der Anrichte & im Flur

Es folgt eine Aufzählung meines Wochenverlaufs, dieser war mäßig interressant und in teilen so, dass ich ihn eigentlich lieber vergessen würde, aber gerade an solches soll ode will man sich später vielleicht doch mal erinnern. Wer das zu anstrengend findet kann auch nur die Baum- und Blumenbilder anschauen oder erst am Freitag wieder einsteigen.

Am Samstag hatte ich mich, wie an so vielen Samstagen der letzten Wochen, auf den Weg zu einer Wohnung gemacht die Ende diesen Monats leer und sauber an den Vermieter übergeben werden soll.
Aber der Spezielreiniger der an diesem Tag dort war schickte mich wieder weg, so konnte ich unverhofft Ukulele und Flöte üben, was auch bitter nötig war, da ich am Sonntag für den Organisten einspringen wollte. Der Reinigungsmann hat bis spät Abends gearbeitet, dann bin ich also nochmal hingefahren um sein Werk abzunehmen. Gute Arbeit, die wir niemals selbst geschafft hätten. allerdings musste er noch Wasser in der Wanne und in der Dusche stehen lassen. (Ich habe Donnerstag einen Urlaubstag geopfert um den Rest zu erledigen, bevor die Entrümpelung kommt)

Am Sonntag war ich also erstmal in der Kirche, trotz der Übegelegenheit ist noch Luft nach oben was die Liedbegleitung angeht (es ist aber auch verückt wie die Hälfte der 5-15 Gottesdienstbesucher in Tempo und Tonhöhe hartnäckig ihr eigenes Ding machen🤪).
Später haben wir den Bumerang ausprobiert, welchen Charming Junior in der Schule gebaut hat.
Bei der Gelegenheit sind wir etwas spaziert und ich habe das Wiesenschaumkraut an einer Hecke bei uns um die Ecke angeschaut und fotografiert.

Wiesenschaumkraut im Schatten einer Hecke

Dabei hab ich mir überlegt, dass das auch eine schöne Tischdecko sein könnte. Und wo ich schon den Fotoapparat dabei hatte, mussten auch noch unbedingt die schönen Farben der ausschlagenden Rotbuche odeer besser Blutbuche vor unserem Fenster dokumentiert werden.

Ausschlagende Buche
Am Montag vor der Arbeit ging's ersmal zum Optiker, jetzt kann ich abends wieder ohne Lupe Bücher mit kleiner Schrift lesen 😎. Auf dem Weg zum Auto kam ich noch beim Depkoladen vorbei wo ich wundertolle Vasen und Kerzenhalter sah - habe mich aber zrückgehalten und nichts gekauft, musste ja auch schnell zur Arbeit.

Am Dienstag war ich etwas früher als sonst im Büro, da ich Stunden reinholen wollte. Dabei bin ich in letzter Zeit oft etwas mit den Gedanken woanders, weshalb es gut war an diesem Tag ein Aufmaß in einem Dachgeschoss zu haben. Da war meine volle Aufmerrksam beim Messen und Zeichnen und ich musste mal nicht an die Wohnungsauflösung denken.
Was sich schlagartig änderte als am Nachmittag eine Mitarbeitrein des Vermieters anrief, weil die Mieterin unter der Wohnung über Wasser von oben klagte.
Ich habe mir das Schlimmste ausgemalt - Eine Überschwämmung mit eine sehr dunklen Brühe 😱!
Nachdem ich zwei Rohrfirmen angerufen hatte (die zu der Zeit bereits im Notdienstmodus waren) und diese sagten, wenn kein neues Wasser nachkomme (weil kein Wasserhahn an ist) sollte man sie lieber erst zu den regulären Arbeitszeiten rufen, besorgte ich mir Gmmistiefel und Saugfähige Lappen und düste los.
Eine Überschwämmung gab es zum Glück nicht aber warum nun unten Wasser durchkam ist von oben leider  nicht zu erkenn, blöd für die Nachbarin. Da ich nun schon vor Ort war habe ich die Gelegenheit genutzt die Badewanne und das WC auf Hochglanz zu bringen, was nach der Vorarbeit der Reinigungskraft - für die ich extrem dankbar bin - gar nicht mehr so schwer war. Hoffentlich tritt das Problem bei der Nachbarin nun nicht mehr auf.

Am Mittwoch gabs mal Büroalltag ohne Schocknachrichten (wenn ich mich nicht ganz falsch erinnere).

Am Donnerstag wusste ich ja schon, dass es ein anstrengender Tag wird, da bin ich gleich morgens erstmal raus vor die Tür und habe einen Handstrauß Wiesenschaumkraut und einen Handstrauß Bärlauchblüten (und Blätter) gesammelt und ein paar Stängel Hasenglöckchen (die ich sehr liebe und die Tina vom Dorf in der letzten Woche auf dem Tisch hatte und Bodenseegarten dieses Wochenede auch) aus dem Garten und habe das alles in ein Gefäß in die Küche gestellt.
Danach hieß es einkaufen und zusammen mit den Schwiegercharmings räumen, packen, putzen bis spät Abends.
In der Nacht, wieder zu Hause habe ich erstmal ein Bad genommen und dann noch die Blumen vom Morgen arrangiert. Dazu hab ich (mal wieder) kleine Vasen und Fläschchen in eine Obstkörbchen gestellt und mit Blaubeerzweigen (beim Einkauf am Morgen besorgt) und den gesammelten Blumen bestückt.

Freitag in der Frühe auf dem Esstisch
Am Freitag standen also morgens die Blumen auf dem Tisch. Gut. Im Büro war ich mit den Gedanken viel bei den Entrümpelungshelfern, aber sie kamen gut ohne mich klar und ich musste nicht nochmal los. Auch gut.

Am Samstag war dann nochmal Putzen dran, erst ab Nachmittag aber dafür wieder bis spät Abends. Bald ist es geschafft (muss auch). Morgens hatte ich also kurz zeit noch die Bärlauchfelder in unserem Wald zu Fotografieren von denen ich die Freitagsblumen geholt hatte. Und wir (also hauptsächlich die beste Frau von Allen) haben Rhabarberkuchen mit Vanillepuding und Streuseln gemacht (mit Rhabarber aus dem Garten)

Bärlauchblüte im Schatten des Waldes

Heute, am Sonntag haben wir das mit dem Bumerang nochmal gemacht. Macht Spaß, auch wenn wir den Dreh noch nicht so richtig heraus haben und das Teil oft sehr weit weg landet, da bewegt man(n) sich wenigstens mal ein bischen mehr als sonst😉. Später aßen wir den Kuchen und haben noch einen gebacken.
Zwischendurch hatte ich auch etwas Gelegenheit an diesem langen Logbucheintrag zu basteln mit dem ich alle Blumenfreund*innen da draußen Grüße indem ich ihn bei Astrit zum Friday-Flowerday verlinke.

Irgendwo hatte ich auch mal einen schönen Blogeintrag über Hasenglöckchen gesehen, aber den finde ich nicht mehr, sonst würde ich ihn hier verlinken.

So und nun mal sehen, ob ich es heute schaffe die Erungenschaft der hinzugewonnenen Lesebrille zu nutzen, oder wieder für meine Verhältnisse früh auf dem Sofa einschlafe, bevor die beste Frau von allen es schafft mich ins Bett zu scheuchen.

EDIT:
Ach beim MosaicMonday schicke ich das jetzt auch mal vorbei.

1 Kommentar:


  1. I’ve seen flowers that change colors during their short lives, from deep-colored buds to gradually softer, richer, warmer shades to muted in the end. But the change like your magic tulip is new to me.

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