Bei stoffn.de, wo ich (schon ewig) gerne eigene Muster auf Stoffe drucken lasse, gab es eine Aktion mit unbehandeltem Baumwolltuch. Zusätzlich wurde das Testdruckformat vergrößert auf das "Coronamasken-Format" des normalen Baumwolltuchs. Da musste ich nach langer Pause einfach wieder zuschlagen.
Vor allem Muster mit hohem Weißanteil habe ich gewählt, weil ich es bei Textilien und Papier mag, wenn dieses nicht so strahlt sondern etwas naturfarben, gedeckt ist.
Eigentlich, wollte ich daraus Masken nähen, aber dann las ich in den FAQ zu der Aktion (die ich fast verpasst hätte weil der Newsletter irgendwie im Spam gelandet war), dass das Material dafür nicht so geeignet sei, also musste ich mir was Anderes ausdenken.
Kleine Taschen boten sich da an.
Nach einem Murmelsäckchen war diese Häkelnadelmappe dran.
Die Mappe besteht aus genau drei Teststücken des Materials. Stattdessen hätte
ich auch ein Fat Quarter für eine etwas größere Mappe nutzen können - oder hätte etwas davon übrig behalten, aber es waren ja nun mehrere Varianten des Musters da (dazu sind Testdrucke ja da). Es ist ein japanisch inspiriertes Muster aus Kiefernnadeln, welches ich in verschieden Grüntönen angelegt und in unterschiedlicher Skalierung bestellt habe. Alle drei Varianten mag ich und sie gefallen mir auch zusammen.Das schwarze Baumwollband hatte ich noch auf Lager und der Verschluss stammt vom Gurt einer Tasche die ich, nachdem ich sie bis zur Unreparierbarkeit genutzt hatte, vor ihrem Abschied in die Wertstoffsammlung noch ausschlachtete.
Vom Schnitt her ist das im Grunde wie ein Hotelverschlusskissenbezug mit ein paar zusätzlichen Absteppungen für die Faltungen, damit sich die Mappe gut verschließen lässt und keine Häkelnadeln herausfallen können.



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